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SVP-Frauen lehnen die irreführende Entwaffungsinitiative ab
17.01.2011

SVP-Frauen lehnen die irreführende Entwaffungsinitiative ab

Die SVP-Frauen lehnen die irreführende Entwaffnungsinitiative einstimmig ab. Die Initiative bringt keine zusätzliche Sicherheit und verfolgt letztlich die Abschaffung der Armee...

Die SVP-Frauen lehnen die irreführende Entwaffnungsinitiative einstimmig ab. Die Initiative bringt keine zusätzliche Sicherheit und verfolgt letztlich die Abschaffung der Armee.

Die hoch emotionale Initiative „Für den Schutz vor Waffengewalt" will das bestehende Bewilligungs- und Kontrollsystem für Waffen durch ein neues ersetzen. Alle Armeewaffen müssten neu im Zeughaus aufbewahrt werden, sämtliche Feuerwaffen müssten neu vom Bund statt von den Kantonen registriert werden, neu fordert die Initiative zudem einen Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis für den Umgang mit Feuerwaffen und Munition.

Längst kann der Wehrmann seine persönliche Waffe im Zeughaus hinterlegen. Seit 2007 hat er auch keine Taschenmunition mehr zu Hause. Das heutige Waffengesetz und die Waffenverordnung regeln den Erwerb und den Besitz von Waffen umfassend und ausführlich. Die kantonalen Waffenbüros erfassen beim Erwerb von Faustfeuerwaffen die Personalien der erwerbenden und der übertragenden Person elektronisch. Der Austausch der Daten unter den Kantonen ist geregelt und sichergestellt. Die neu geforderte Registrierung durch den Bund bringt nur zusätzliche Kosten und wird schwerfälliger. Wie der Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis abzulegen wäre, lässt die Initiative offen. Auch hier Augenwischerei und Wiegen in falscher Sicherheit. Wer illegal und verbrecherisch eine Waffe erwerben will, weiss heute und morgen wie er das anzustellen hat. Alle Vorschriften über Schutz und Sicherheit dazu sind vergebens. Hier sind andere Mittel gefragt.

Wer ist denn schon für Waffengewalt? Keine einzige vernünftige Person, weder Mann noch Frau. Jeder Suizidfall ist einer zuviel, in der Tat werden aber von allen Suiziden mit Schusswaffen (insgesamt 17% aller Suizide) nur gerade 5% mit einem Armeesturmgewehr und 3% mit einer Armeepistole verübt. Bei Tötungsdelikten werden in rund 23% der Fälle Schusswaffen eingesetzt. Absolute Sicherheit kann aber niemand garantieren. Am wenigsten die Initiative mit ihrem trügerischen Titel. Falsche Sicherheit vorzutäuschen ist aber heuchlerisch und populistisch. So darf man sich zu Recht fragen, was denn die Initiative eigentlich bewirken soll. Sie ist ein weiterer Versuch, unsere Armee tranchenweise abzuschaffen. Zudem unterstellt sie unseren Schweizer Wehrmännern Verantwortungslosigkeit und Labilität.

Die SVP-Frauen sagen einstimmig, klar und deutlich Nein zu dieser falsch gemeinten Initiative.

17.01.2011

SVP-Frauen lehnen die irreführende Entwaffungsinitiative ab

Die SVP-Frauen lehnen die irreführende Entwaffnungsinitiative einstimmig ab. Die Initiative bringt keine zusätzliche Sicherheit und verfolgt letztlich die Abschaffung der Armee...

Die SVP-Frauen lehnen die irreführende Entwaffnungsinitiative einstimmig ab. Die Initiative bringt keine zusätzliche Sicherheit und verfolgt letztlich die Abschaffung der Armee.

Die hoch emotionale Initiative „Für den Schutz vor Waffengewalt" will das bestehende Bewilligungs- und Kontrollsystem für Waffen durch ein neues ersetzen. Alle Armeewaffen müssten neu im Zeughaus aufbewahrt werden, sämtliche Feuerwaffen müssten neu vom Bund statt von den Kantonen registriert werden, neu fordert die Initiative zudem einen Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis für den Umgang mit Feuerwaffen und Munition.

Längst kann der Wehrmann seine persönliche Waffe im Zeughaus hinterlegen. Seit 2007 hat er auch keine Taschenmunition mehr zu Hause. Das heutige Waffengesetz und die Waffenverordnung regeln den Erwerb und den Besitz von Waffen umfassend und ausführlich. Die kantonalen Waffenbüros erfassen beim Erwerb von Faustfeuerwaffen die Personalien der erwerbenden und der übertragenden Person elektronisch. Der Austausch der Daten unter den Kantonen ist geregelt und sichergestellt. Die neu geforderte Registrierung durch den Bund bringt nur zusätzliche Kosten und wird schwerfälliger. Wie der Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis abzulegen wäre, lässt die Initiative offen. Auch hier Augenwischerei und Wiegen in falscher Sicherheit. Wer illegal und verbrecherisch eine Waffe erwerben will, weiss heute und morgen wie er das anzustellen hat. Alle Vorschriften über Schutz und Sicherheit dazu sind vergebens. Hier sind andere Mittel gefragt.

Wer ist denn schon für Waffengewalt? Keine einzige vernünftige Person, weder Mann noch Frau. Jeder Suizidfall ist einer zuviel, in der Tat werden aber von allen Suiziden mit Schusswaffen (insgesamt 17% aller Suizide) nur gerade 5% mit einem Armeesturmgewehr und 3% mit einer Armeepistole verübt. Bei Tötungsdelikten werden in rund 23% der Fälle Schusswaffen eingesetzt. Absolute Sicherheit kann aber niemand garantieren. Am wenigsten die Initiative mit ihrem trügerischen Titel. Falsche Sicherheit vorzutäuschen ist aber heuchlerisch und populistisch. So darf man sich zu Recht fragen, was denn die Initiative eigentlich bewirken soll. Sie ist ein weiterer Versuch, unsere Armee tranchenweise abzuschaffen. Zudem unterstellt sie unseren Schweizer Wehrmännern Verantwortungslosigkeit und Labilität.

Die SVP-Frauen sagen einstimmig, klar und deutlich Nein zu dieser falsch gemeinten Initiative.