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Unkontrollierte Massenzuwanderung zu Lasten der Lebensqualität geht ungebremst weiter
06.04.2017

Unkontrollierte Massenzuwanderung zu Lasten der Lebensqualität geht ungebremst weiter

Heute ist vom Bundesamt für Statistik die Bevölkerungsstatistik 2016 publiziert worden. Und siehe da: Die Zuwanderung ist auch 2016 gestiegen – sie geht ungebremst weiter, trotz anderslautenden Berichten aus dem Departement Sommaruga. Die Bevölkerung in unserem Land wuchs im vergangenen Jahr total um 90'600 Personen. 

Am 26. Januar 2017 schrieb das Staatssekretariat für Migration (SEM) in einer Medienmitteilung wörtlich: «Die Einwanderung der Ausländerinnen und Ausländer in die Schweiz ist seit drei Jahren rückläufig. Im vergangenen Jahr war der Wanderungssaldo über 15 Prozent tiefer als im Jahr 2015 und betrug 60’262 Personen.»  

Die Fakten sehen ganz anders aus
Das Bundesamt für Statistik (BFS) beziffert den Wanderungssaldo für 2016 heute hingegen auf 81'600 Personen. Die Differenz ist einfach zu erklären: Das BFS zählt richtigerweise auch die Personen aus dem Asylbereich mit, welche über ein Jahr Aufenthalt in der Schweiz hinter sich haben. Das SEM hingegen klammert diese einfach aus der Statistik aus, als ob es keine Ausländer wären. Das zeigt eindrücklich auf, wie das Volk vom Departement Sommaruga für dumm verkauft wird. 

Bevölkerungszuwachs ist Migration
Beim Geburtenüberschuss (Differenz zwischen Geburten und Todesfällen) gehen übrigens gerade einmal 2'800 von 21'000 auf das Konto von Schweizerinnen und Schweizern. Verbunden mit dem negativen Wanderungssaldo der Schweizer müssen wir feststellen, dass der Bevölkerungszuwachs von 90'600 Personen im vergangenen Jahr vollumfänglich der Migration zuzuschreiben ist. Die 39'200 zusätzlichen Schweizer sind praktisch allesamt Einbürgerungen. 

Die Folgen der Massenzuwanderung erleben wir alle täglich hautnah: Dichtestress, Staus, überfüllte Spitäler und Schulklassen, explodierende Kranken- und Sozialhilfekosten und immer mehr arbeitslose Schweizer über 50 Jahre. 

Es ist Zeit, das Märchen der wirtschaftlichen Notwendigkeit einer solch exorbitanten Zuwanderung bei ständig sinkender Lebensqualität endlich zu entlarven. Diese unkontrollierte und planlose Ausländer- und Asylpolitik schadet der Schweiz. Da die Zuwanderung massgeblich auf dem Weg des «Freien Personenverkehrs» aus der EU erfolgt, muss dieses schädliche Abkommen entweder angepasst oder gekündigt werden. Daran arbeitet die SVP und wird im Sommer ihre Vorschläge präsentieren.