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Unser Ziel bleibt: die AHV retten
16.03.2017

Unser Ziel bleibt: die AHV retten

Die Alten und die Jungen verlieren mit der AHV-Reform, die das rotschwarze Machtkartell von SP und CVP heute durchgedrückt hat. Es profitiert ein kleiner Teil, nämlich diejenigen, die demnächst in Rente gehen. Heutige Rentner kriegen nichts, zahlen aber mehr Mehrwertsteuer.

Das Reformziel, die AHV aus ihrer finanziellen Schieflage zu retten, wird damit mehr als nur verfehlt. Mit der AHV-Erhöhung von 70 Franken für künftige Rentner wird nicht nur eine Zweiklassengesellschaft in der AHV geschaffen, sondern auch weit über eine Milliarde Franken pro Jahr mit der Giesskanne an jene verteilt, die es zum grössten Teil  gar nicht nötig haben. Die AHV wird damit zu Lasten unserer jungen Generationen an die Wand gefahren. Und das kostet auch noch: Höhere Lohnabzüge und höhere AHV-Beiträge, welche die arbeitende Bevölkerung und die Wirtschaft belasten. Zusätzlich eine Steuererhöhung von über 2 Milliarden Franken Mehrwertsteuer im Jahr für alle. Trotzdem wird die AHV bereits 2035 wieder ein jährliches Defizit von 7 Milliarden Franken aufweisen.

Besonders enttäuschend ist, dass sich die CVP einmal mehr von der Linken instrumentalisieren liess und bei diesem Renten-Betrug Hilfestellung leistete. Dabei hatte sie sich noch vor wenigen Monaten vehement gegen eine pauschale Erhöhung der AHV eingesetzt. Auch das Volk hat noch im September 2016 die AHVplus-Initiative der Linken klar versenkt. Die heute verabschiedete Rentenreform kommt jetzt vor das Volk. Die SVP wird sich dafür einsetzen, dass den Stimmbürgern dabei die Wahrheit gesagt wird, gegen diese Vorlage und damit für die Rettung der AHV antreten.