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Kein Waffenmonopol für Verbrecher!

Die Entwaffnungsinitiative zielt – auch in der Argumentation der Initianten – ausschliesslich auf die Ordonnanzwaffe. Sie fordert einzig die Entwaffnung sämtlicher Armee-Angehöriger, die…

Die Entwaffnungsinitiative zielt – auch in der Argumentation der Initianten – ausschliesslich auf die Ordonnanzwaffe. Sie fordert einzig die Entwaffnung sämtlicher Armee-Angehöriger, die Entwaffnung aller Schweizer, all jener, die den verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Waffe gelernt und diese Verantwortung mit ihrer persönlichen Waffe in der Vergangenheit tausendfach unter Beweis gestellt haben. Es geht dem, der so zielt, nicht um die Sicherheit der Schweiz. Es geht ihm um die Schädigung der Armee. Es geht ihm offensichtlich darum, eine wichtige Etappe zu erreichen auf dem Weg zur vollständigen Abschaffung der Armee.
Von der Entwaffnungsinitiative nicht im geringsten betroffen sind die Verbrecher, die Kriminellen. Ebenso wenig betroffen von dieser Initiative sind Ausländer. Alle, welche ihre Waffen illegal besitzen, welche ihre illegalen Waffen mit vorsätzlich krimineller Absicht einsetzen, bleiben von der Entwaffnungsinitiative völlig unangetastet. Denn kein Krimineller wird als Folge der Entwaffnungsinitiative seine Waffe registrieren lassen oder sie gar abliefern.

Die Entwaffnungsinitiative entfaltet nicht die geringste Anstrengung, dieser gefährlichsten Kategorie von Waffen-Nutzern ihr übles Handwerk zu legen. Im Gegenteil: Wer alle Schweizer rigoros entwaffnet, schafft die Voraussetzung dafür, dass die Verbrecher ein Waffenmonopol erhalten. Die Kriminellen allein haben dann noch Waffen. Und all jene, die kriminelle Absichten verfolgen, werden damit erst recht motiviert, ihre Waffen weit rascher, weit skrupelloser einzusetzen. Das ist gewiss kein Beitrag zur Sicherheit der Schweiz, im Interesse der Schweizerinnen und Schweizer.

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Ulrich Schlüer
SVP Nationalrat (ZH)
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