Mitmachen
Artikel

Wahlsieg in Basel-Land dank bürgerlicher Sieger-Strategie

Die SVP hat bei den Baselbieter Parlamentswahlen vor vierzehn Tagen ihren Wähleranteil um 2,7 Prozentpunkte ausgebaut und vier Sitze dazugewonnen.

Die SVP hat bei den Baselbieter Parlamentswahlen vor vierzehn Tagen ihren Wähleranteil um 2,7 Prozentpunkte ausgebaut und vier Sitze dazugewonnen. Damit konnte sie seit den letzten Nationalratswahlen ihre Stellung in 16 von 20 Kantonsparlamenten verstärken. Mit den kantonalen Wahlen in Luzern, Zürich, Appenzell-Ausserrhoden und Tessin steht die nächste Bewährungsprobe vor der Tür. 

Die geschickte Zusammenarbeit der bürgerlichen Parteien CVP, FDP und SVP bei den Wahlen in Basel-Land vom 8. Februar 2015 hat sich ausgezahlt. Die bürgerlichen Parteien konnten der SP einen Regierungssitz entreissen und halten neu vier der fünf Sitze. Die Sozialdemokraten wurden nach 90 Jahren ununterbrochener Vertretung aus der Regierung verdrängt. Das bisherige SVP-Regierungsmitglied Thomas Weber wurde mit der zweithöchsten Stimmenzahl in seinem Amt bestätigt.

Auch im Landrat, dem Baselbieter Parlament, konnten die bürgerlichen Parteien auf Kosten der Grünen und der BDP zulegen. Die SVP erhöhte ihren Stimmenanteil um 2,7 Prozentpunkte und kam auf 26,7 Prozent der Wählerstimmen (Abbildung 1). Entsprechend konnte sie ihre Sitzzahl von 24 auf 28 ausbauen. Damit distanziert die SVP die zweitplatzierte SP (21 Sitze) und die drittplatzierte FDP (17 Sitze) klar.

 

Abbildung 1: Wähleranteile vor und nach den Parlamentswahlen vom 8. Februar 2015 in Basel-Land

 

Die bürgerlichen Parteien haben es im Basel-Land geschafft, ihr Wählerpotential, welches schweizweit bei rund zwei Dritteln liegt, zu realisieren. Es ist zu hoffen, dass die bürgerlichen Parteistrategen bei den nächsten kantonalen Wahlen in Luzern, Zürich, Appenzell Ausserrhoden und Tessin daraus die richtigen Schlüsse ziehen und alles unternehmen, um ihre Wähler an die Urnen zu bringen.

Zwischenbilanz seit 2011

Die SVP konnte seit den letzten Nationalratswahlen in 16 von 20 Kantonsparlamenten ihren Wähleranteil ausbauen (Abbildung 2). Sie hat neun Sitze dazugewonnen, trotz grösserer Verluste in Thurgau (10 Sitze), St. Gallen und Schwyz (je 6 Sitze). Die SVP verlor in jenen vier Kantonen, in denen sie vier Jahre zuvor kurz nach der Abwahl von Christoph Blocher aus dem Bundesrat und den sehr erfolgreichen Nationalratswahlen 2007 besonders stark zugelegt hatte (zum Beispiel Uri: von neun auf 18, dann auf 14 Sitze).

 

Abbildung 2: Wähleranteil (Prozent) ausgewählter Parteien in den Kantonsparlamenten seit den Nationalratswahlen 2011

 

Die SVP verfügt in den Kantonsparlamenten gegenwärtig über 576 Sitze. Dies ist gut ein Fünftel (22 Prozent) aller Sitze. Gegenüber 2003 konnte sie ihren Sitzanteil von 571 aus insgesamt 2932 Sitzen auf 576 aus gesamthaft 2608 Sitzen ausbauen (Abbildung 3). Im gleichen Zeitraum verloren die CVP, die FDP und die SP eine beträchtliche Anzahl ihrer Sitze.

 

Abbildung 3: Entwicklung der Sitzzahl ausgewählter Parteien in den Kantonsparlamenten (Stand 8. Februar 2015)

 

In den Kantonsregierungen ist die SVP mit 21 Sitzen immer noch stark untervertreten (13 Prozent aller Sitze, Abbildung 4), verfügt aber über mehr Regierungsräte als je zuvor.

Bis zu den Nationalratswahlen vom 18. Oktober 2015 möchte die SVP ihre Stellung in den Kantonsparlamenten weiter ausbauen. In sechs Kantonen stehen noch Wahlen an: am 29. März wählt Luzern, dann Zürich, Appenzell Ausserrhoden, das Tessin, Appenzell Innerrhoden und der Jura. Solange die übrigen Parteien sich weiter nach links bewegen, muss die SVP weiter wachsen.

 

Abbildung 4: Sitzzahl ausgewählter Parteien in den Kantonsregierungen (Stand 8. Februar 2015)

Artikel teilen
mehr zum Thema
Medienmitteilung
Artikel teilen
21.01.2020
Die SVP forderte im Zusammenhang mit dem UNO-Migrationspakt, dass der Bundesrat dem Parlament künftig auch vordergründig unverbindliche... mehr lesen
Editorial
Artikel teilen
20.01.2020, von Alex Kuprecht
Ausgerechnet mit teuren Überbrückungsleistungen steigt der Bundesrat in den Kampf gegen die Begrenzungsinitiative. Der Plan ist für... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
16.01.2020
Die SVP lehnt die vom Bundesrat vorgeschlagenen Überbrückungsleistungen (ÜL) ab. Allerdings scheiterte ihr Antrag in der Finanzkommission... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Kultur

Kultur ist keine Staatsaufgabe.

Bildung

Abgehobene Reformen stoppen, zurück zur praxisorientierten Bildung.

Eigentum stärken - Freiheit stärken

Gegen Enteignung, für den Schutz der Privatsphäre.

Ausländerpolitik

Zuwanderung auf ein gesundes Mass reduzieren.

Umwelt

Eine lebenswerte Umwelt für heute und morgen.

Finanzen, Steuern, Abgaben

Mehr dem Mittelstand, weniger dem Staat.

Freiheit und Sicherheit

Bedrohte Freiheit verteidigen.

Verkehr

Kampf den Staus und Schikanen im Strassenverkehr.

Landwirtschaft

Für eine einheimische Produktion.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden