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Editorial

1. August-Rede von Marco Chiesa auf dem Bauernhof von Patrick und Cosette Grin in Pomy

Liebe Gäste, liebe SVP-Familie

Ich freue mich ausserordentlich, dass ich heute den 1. August mit euch feiern kann – herzlichen Dank für die Einladung!

Am 1. August feiern wir den Geburtstag der Schweiz. Eine 731-jährige Erfolgsgeschichte: In keinem anderen Land verfügen die Bürgerinnen und Bürger über so viel Freiheit, Selbstbestimmung, Sicherheit und Wohlstand wie in der Schweiz.

Den Grundstein legte der Bundesbrief von 1291. Im Hinblick auf die «Arglist der Zeit» schworen die Talschaften Uri, Schwyz und Unterwalden, einander Beistand zu leisten. Damals kam die Bedrohung von aussen: durch fremde Steuervögte und fremde Richter.

Heute lauert die «Arglist der Zeit» im Inneren: die links-grüne Politik zerstört schleichend Freiheit, Wohlstand und Selbstbestimmung. Sei es beim Essen, beim Sprechen, beim Heizen, bei der Mobilität oder sogar beim Denken – überall sind die Bevormunder am Werk.

Damit auch unsere Kindeskinder eine sichere Zukunft in Freiheit haben, braucht die Schweiz eine Erneuerung des Schutzbündnisses – miteinander und füreinander. Stehen wir gemeinsam ein für eine sichere Zukunft in Freiheit.

Für eine starke Armee

Die Neutralität und eine starke Armee haben uns seit über 200 Jahren vor blutigen Konflikten bewahrt. Die Schweiz muss ihre Bevölkerung notfalls selber schützen können. Seit dem Fall der Berliner Mauer 1989 hat man diesen Wert mit Füssen getreten. Die Vertreter der SVP, die sich weiterhin für eine starke Armee zum Schutz von Land und Leuten eingesetzt haben, wurden als Ewig-Gestrige verspottet. Einen traditionellen Krieg gebe es in Europa nicht mehr, erklärten die Zeitgeist-Politiker. Der Angriffskrieg in der Ukraine zeigt, wie gefährlich solche naiven Träumereien sind. Sich schützen und die eigenen Interessen vertreten kann nur, wer auch über eine starke und funktionierende Armee verfügt.

Für eine sichere, kostengünstige und unabhängige Energieversorgung

Auch bei der Versorgung unseres Landes mit Energie stand einst die Unabhängigkeit im Vordergrund. In den letzten Jahren setzten die anderen Parteien aber auf internationale Abkommen und kopierten blind den Ausstieg aus der Kernkraft. Dem Volk wurde eine Energiestrategie 2050 vorgelegt – ohne Plan, woher im Winter der Strom kommen soll. Naiv setzte man auf Importe und Verzicht. Dabei weiss jedes Kind, dass andere Länder in der Krise immer zuerst für sich schauen. Die Vertreter der SVP warnten, dass wir bald kalt duschen müssten – und wurden dafür ausgelacht. Jetzt lacht niemand mehr. Was ist zu tun? Statt an der offensichtlich gescheiterten Energiestrategie 2050 festzuhalten, braucht es jetzt eine klare Führungs-Verantwortung: Für eine sichere und bezahlbare Stromversorgung im Interesse der Schweiz.

Für eine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln

Angesichts der weltweit drohenden Hungerkrise müssen wir alles tun, um die Schweizer Bevölkerung mit gesunden, einheimischen Lebensmitteln zu versorgen. Aktuell kann die Schweiz nur noch jeden zweiten Bürger selbst ernähren. Und was machen die anderen Parteien? Statt mehr Lebensmittel zu produzieren, müssen unsere Bauern Schmetterlinge zählen und fruchtbare Böden als Ökofläche ausscheiden.

Für mehr Geld im Portemonnaie der Bürgerinnen und Bürger

Inflation, steigende Preise, hohe Abgaben und Steuern: Der Staat nimmt der hart arbeitenden Bevölkerung immer mehr Geld aus der Tasche. Jetzt müssen die Familien, das Gewerbe, die Senioren und der Mittelstand entlastet werden. Dafür sind die staatlichen Abgaben auf Benzin, Diesel, Öl, Strom, AHV-Renten sofort zu senken. Denn teures Benzin und Heizöl heisst steigende Mieten und Transportkosten. Dieses Geld fehlt den Schweizerinnen und Schweizern zum Leben.

Für sichere Landesgrenzen – gegen die masslose Zuwanderung

Die masslose Zuwanderung führt zu immer mehr Problemen: Stau auf den Strassen; zu viele fremdsprachige Kinder gefährden das Bildungsniveau in den Schulen; Asylmigranten kosten Milliarden; die Landschaft wird zubetoniert. Die Schweiz verliert ihre Identität. Allein 2022 könnten bis zu 200’000 Menschen zusätzlich einwandern. Wir können nicht die ganze Welt aufnehmen. Dazu braucht es auch dringend neue Asyl-Regeln. Es kann nicht sein, dass jeder Asylmigrant einfach hier bleiben kann und auf Kosten der Allgemeinheit lebt.

Erneuerung des Schutzbündnisses heisst: Für die Interessen der Schweizerinnen und Schweizer einstehen

Wir setzen uns für die Interessen der Schweizerinnen und Schweizer ein. Für eine sichere Energieversorgung, eine starke Armee, den Erhalt der Kaufkraft der Bürgerinnen und Bürger und für eine produzierende Landwirtschaft, die uns mit Schweizer Lebensmitteln versorgt. Dafür kämpfen wir mit Ihnen gemeinsam – Tag für Tag.

Der 1. August soll uns jedes Jahr daran erinnern, dass wir gerade in schwierigen Zeiten füreinander einstehen und unser Schutzbündnis erneuern. Ich wünsche euch allen einen schönen Nationalfeiertag!

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