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Editorial

Ernährungssicherheit: Hier braucht es dringend Korrekturen – wenn nötig durch das Volk

Die Energiestrategie 2050, welche insbesondere auch auf Importe setzt, ist gescheitert. Die Abhängigkeit vom Ausland ist brandgefährlich und eine absolute Schönwetter-Strategie. Bei der Energie werden wir ein böses Erwachen haben. Damit wir nicht das gleiche Schicksal bei der Ernährung erleben, ist jetzt dringend zu handeln. Denn der Bundesrat setzt auch hier vor allem auf Importe.

Die SVP hat aufgrund der aktuellen unsicheren Lage in Europa gefordert, dass sich der Bundesrat ernsthaft mit der Sicherstellung der Ernährung der Schweizer Bevölkerung auseinandersetzt. Doch weit gefehlt. Die Mitte-Links-Mehrheit des Bundesrats macht genau das Gegenteil und setzt mit den neuesten Beschlüssen vom 13. April 2022 noch stärker auf Importe. 10’000 Hektare bestes Ackerland müssen neu zu Ökoflächen umfunktioniert werden. Auf dieser Fläche könnte Getreide angebaut werden, das Brot für 1 Million Menschen gäbe. Die utopischen Vorgaben der Landesregierung zur Senkung der Stickstoffverluste können nur mit einer massiven Reduktion der Tierbestände erreicht werden. Auch hier heisst die kurzsichtige Lösung des Bundesrates: mehr Importe.

Strategie des Bundesrates führt zu leeren Bäuchen
Wir können uns nicht auf diese ideologische links-grüne Strategie des Bundesrates verlassen. Deshalb prüfen wir nun eine Initiative, welche dem Bundesrat klare Vorgaben im Bereich der Ernährungssicherheit vorgibt. Via Personenfreizügigkeit und Asyl Immer mehr Menschen in unser Land strömen zu lassen und gleichzeitig immer weniger Nahrungsmittel zu produzieren geht nicht auf. Deshalb ist der Selbstversorgungsgrad anzuheben. Denn Stand heute hätte im Ernstfall nur jeder und jede Zweite in der Schweiz genügend Essen auf dem Teller. Das kann keine ernsthaft gemeinte Strategie der Landesregierung sein. Hier braucht es dringend Korrekturen. Wenn nötig durch das Volk.

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