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Editorial

Goldinitiative: Jetzt unterschreiben und verbreiten!

Bereits am 20. März 2013 läuft die Sammelfrist für die Einreichung der Goldinitiative ab. Zwar sind wir mit über 95‘000 Unterschriften auf gutem Weg. Aber um die notwendige 100’000er-Marke zu…

Bereits am 20. März 2013 läuft die Sammelfrist für die Einreichung der Goldinitiative ab. Zwar sind wir mit über 95‘000 Unterschriften auf gutem Weg. Aber um die notwendige 100’000er-Marke zu knacken, ist jetzt der Einsatz von allen gefragt. Bitte helfen Sie persönlich mit, damit wir die Initiative vors Volks bringen können. Unterschriftenbogen und alle notwendigen Informationen finden Sie auf www.goldinitiative.ch.

Die USA (beziehungsweise die amerikanische Notenbank FED) und die EU (beziehungsweise die europäische Zentralbank EZB) sind drauf und dran, Dollar und Euro in den Boden zu wirtschaften. Immer mehr wird unsere Nationalbank dazu gedrängt oder sogar gezwungen, grosse Risiken einzugehen. Je grösser die Risiken, desto wichtiger ein ausreichender Gold-Notvorrat!

Nur mit einer unabhängigen Nationalbank beziehungsweise einer unabhängigen Währung können Selbständigkeit und Wohlstand der Schweiz gesichert bleiben. Je grösser die Goldreserven sind, desto unabhängiger bleibt die Schweizerische Nationalbank (SNB) und desto weniger kann sie von aussen unter Druck gesetzt werden. Die vorliegende Initiative stärkt somit nicht nur die Unabhängigkeit der Nationalbank, sondern der Schweiz insgesamt.
Selbst die weltweit besten Finanzexperten wissen nicht, wie sich die Finanzmärkte, Aktienkurse, Wechselkurse usw. entwickeln werden. Aber alle Erfahrungen zeigen: Je unsicherer die wirtschaftlichen Zeiten sind, desto wichtiger sind Goldreserven. Die Initiative «Rettet unser Schweizer Gold» verlangt darum:

  1. Weitere Verkäufe der Goldreserven werden untersagt.
  2. Das Nationalbankgold ist in der Schweiz zu lagern.
  3. Die Nationalbank muss einen Teil ihrer Reserven zwingend in Gold halten (mindestens 20% der Aktiven).

Alle Vorstösse in diese Richtung wurden im Schweizer Parlament abgelehnt. Es bleibt somit nur noch die Volksinitiative!

Ein Grossteil der Bevölkerung hat gar nicht realisiert, dass ein Teil unseres «Volksvermögens Gold» im Ausland liegt und bereits mehr als die Hälfte der Goldreserven verkauft sind. In benachbarten Staaten ist die Rückführung des Nationalbank-Goldes aktuell das grosse Thema: Die Deutsche Bundesbank will Gold im Wert von 27 Milliarden Euro aus den USA zurückholen. Auch in Österreich wird das Thema offiziell diskutiert. Die SNB hingegen gibt sich bedeckt und denkt nicht daran, das Gold sicher in der Schweiz zu lagern. Umso wichtiger ist es, dass über diese Frage das Volk das letzte Wort hat und die Goldinitiative zu Stande kommt.

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