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Editorial

Hungertote wegen grüner Politik des Bundesrats

Der Krieg in der Ukraine zeigt uns Schweizern wieder einmal deutlich, wie abhängig uns die verfehlte Politik der letzten Jahre gemacht hat. Die Energiestrategie ist gescheitert, der Bundesrat plant Gaskombikraftwerke mit Gas aus Russland, da die damalige Bundesrätin Leuthard (Mitte) überstürzt den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen hat.

Bei der Ernährung sieht es nicht besser aus. Die Versorgung der Schweizer Bevölkerung mit einheimischen Lebensmitteln sinkt seit Jahren. Seit dem 2. Weltkrieg war die Selbstversorgung nie tiefer als aktuell. Und dies obwohl die Schweizer Bauern bereit wären, Nahrungsmittel zu produzieren. Aber der Bundesrat verhindert dies. Der Bundesrat führt die Bevölkerung auch im Ernährungsbereich immer noch stärker in die Abhängigkeit ausländischer Staaten. Dies muss gestoppt werden.

Schmetterlinge zählen statt Getreide anbauen?
In der Ukraine, der Kornkammer Europas, wird aufgrund des Krieges dieses Jahr massiv weniger Getreide produziert. Dies wird zu grossen Hungersnöten in vielen Gebieten der Welt führen. Aber das interessiert den Bundesrat nicht. Da herrscht immer noch die Meinung, dass es kein Problem sei für die reiche Schweiz, die Lebensmittel irgendwo auf der Welt zu besorgen. Aber dieses Getreide fehlt dann den Ärmsten dieser Welt und führt zu viel Leid und Tod.

Seit Jahren fördern die Agrar-Bürokraten das Zählen von Schmetterlingen, anstatt auf die Produktion von Lebensmitteln zu setzen. Sogar noch in diesem Frühjahr! In Europa sucht man seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs nervös nach Alternativen, wie genügend Nahrungsmittel produziert werden können. Bei uns macht der Bundesrat munter weiter mit der Senkung der Schweizer Lebensmittel-Produktion. Er entscheidet, dass 3.5% der offenen Ackerfläche umzufunktionieren sei. Statt Weizen zu produzieren, sind Blüemliwiesen anzupflanzen. Allein diese Massnahme führt dazu, dass wir pro Jahr für 1 Million Menschen weniger Brot aus Schweizer Getreide zur Verfügung haben. Diese 3.5% bedeuten 10’000 Hektaren weniger Getreide auf Schweizer Äckern.

Gefahr grosser Flüchtlingsströme wegen Hunger und Unruhen
Die verfehlte Ernährungspolitik des Bundesrates wird viele Menschen auf der Welt in die Flucht treiben. Diese Flüchtlingsströme werden auch die Schweiz mit voller Wucht treffen. Mit jedem Kilo Nahrungsmittel, das wir nicht in der Schweiz produzieren, verstärken wir den Hunger auf der Welt. Gemäss verlässlichen Informationen hat der Libanon nur noch Nahrungsmittel für drei Wochen vorrätig. Deutschland hat reagiert. 1 Million Hektar Ökofläche wurde durch den grünen Landwirtschaftsminister Özdemir freigegeben, um Nahrungsmittel zu produzieren. Nur unser Bundesrat, allen voran Simonetta Sommaruga, Viola Amherd und Alain Berset, sind noch im ökologischen Dornröschenschlaf. Es braucht jetzt einen sofortigen Kurswechsel.

Die SVP wird sich mit aller Kraft für die Schweizer Bauern einsetzen und damit für die Versorgung der Bevölkerung mit Schweizer Lebensmitteln.

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