Editorial

Offene Schleusen überfordern Schulen

Von den Medien tabuisiert und verschwiegen, offenbart sich ein weiterer schwerwiegender Nachteil der unbegrenzten Zuwanderung: Die Schulhäuser vieler Städte und Agglomerationsgemeinden werden durch die Zuwanderung regelrecht geflutet – mit verheerenden Folgen für die Steuerzahler und den Bildungserfolg.

Andreas Glarner
Andreas Glarner
Nationalrat Oberwil-Lieli

Die Schweizer Gemeinden mussten bereits in der Vergangenheit enorme Kosten für den wachsenden Raumbedarf schultern. Grund waren die immer neuen Bildungsformen, die integrativen Schulsysteme und die Aufteilung von Klassen. Ebenso forderten die Tagesbetreuung und der allseits erkämpfte Mittagstisch mehr Räume. Landauf, landab wurden Schulhäuser saniert, erweitert, neu gebaut und mit Containern ergänzt. Ebenso wurden top ausgerüstete Küchen und Essräume erstellt und eingerichtet.

Doch damit ist es nicht getan. Es braucht auch mehr Turnhallen, Aussenflächen, Räume für das Putzmaterial und Parkplätze. Denn nebst den Lehrern kommen auch die zahllosen Therapeuten, Übersetzer, Sprachheillehrer, Schulsozialarbeiter und was es sonst noch alles gibt hinzu.

Investition in Beton statt in Köpfe
Dabei ist die öffentliche Hand nicht gerade bekannt dafür, dass sie günstig oder mindestens preisbewusst baut. Es gibt zahlreiche Fälle, wo Schulhäuser zu Preisen saniert wurden, zu denen jeder private Investor einen tollen Neubau hingestellt hätte. Und auch die Kubikmeterpreise für den erstellten Schulraum erreichen oft den Goldküstenstandard. Der Eindruck entsteht: Man investiert lieber in Beton als in kluge Köpfe.

Dies zeigen auch die Ergebnisse der PISA-Studien. Obwohl die Schweiz eines der teuersten Bildungssysteme hat, hat sie nicht die besten Schülerinnen und Schüler. Aber wer getraut sich schon, an einer Gemeindeversammlung oder im Einwohnerrat einen Schulhausneubau abzulehnen oder auch nur zu hinterfragen? Das wäre politischer Selbstmord. In vielen Schulklassen werden mittlerweile die paar verbleibenden Schweizer Kinder in die multikulturelle Schar integriert – statt umgekehrt.

Massloser Zuwanderung den Riegel schieben
Und nun droht der Super-Gau: Die massive Zuwanderung hat zur Folge, dass nochmals zusätzlich mindestens 3000 Schulräume plus entsprechend viele Küchen, Ess- und Betreuungsräume gebaut werden müssen. Die Kosten nur für die zu erstellenden Schulräume werden von Fachleuten auf mehrere Milliarden Franken geschätzt – und gelten dürfte wie immer bei der öffentlichen Hand: Diese Schätzung ist wie bei der Richterskala nach oben offen.

Es zeigt sich eben auch hier: Die unbeschränkte Zuwanderung hat gravierende Folgen für die Schweiz und ihre Bevölkerung – und leider auch für unsere Kinder. Es gilt nun endlich den Riegel zu schieben – bevor es zu spät ist.

Andreas Glarner
Andreas Glarner
Nationalrat Oberwil-Lieli
 
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