Mitmachen
Medienmitteilung

Asylzahlen untermauern Sommarugas Asylchaos

Die heute erschienene Asylstatistik 2014 zeigt einmal mehr, wie die Asylbehörden – angeführt von Bundesrätin Sommaruga – neue Probleme im Asylwesen schaffen, statt diese zu lösen.

Die heute erschienene Asylstatistik 2014 zeigt einmal mehr, wie die Asylbehörden – angeführt von Bundesrätin Sommaruga – neue Probleme im Asylwesen schaffen, statt diese zu lösen. Dies zeigt sich insbesondere an der massiven Zunahme von Gesuchen aus Eritrea und Sri Lanka. Während Bundesrätin Sommaruga in den Medien stets an das Mitgefühl der Schweizer Bevölkerung für syrische Flüchtlinge appelliert, verschweigt sie gerne, dass aus Eritrea beinahe doppelte so viele Gesuche eingegangen sind wie aus Syrien. Dies zeigt, wie attraktiv das Schweizer Asylwesen für Migranten aus Gebieten, in denen kein akuter Konflikt herrscht, ist.

2014 haben 6923 Personen aus Eritrea ein Asylgesuch eingereicht, 4360 mehr als im Vorjahr (+ 170%). Dies, obwohl Volk und Stände mit der Annahme der Asylgesetzrevision im Juni 2013 ein klares Zeichen gegen die Aufnahme von Wehrdienstverweigerern aus Eritrea gesetzt haben. Indem das BFM und das Bundesverwaltungsgericht diese nun aber nicht mehr unter der Flüchtlingseigenschaft der Wehrdienstverweigerung behandeln, sondern neu bereits die „illegale Ausreise“ aus Eritrea als Flüchtlingsgrund anerkennen, wird der Volkswillen klar umgangen. Dies ist ein verheerendes Signal an die gefährliche Schlepperindustrie, die sich weiter am Menschenhandel bereichert. Auffallend ist auch die hohe Anerkennungsquote von Personen aus Eritrea von über 52% (Syrien im Vergleich dazu 30%). Um Pendenzen abzubauen und die Statistik zu schönen, werden die Asylgesuche einfach anerkannt. Dass damit völlig falsche Anreize gesetzt werden, wird in Kauf genommen. Die Folgen davon tragen die Kantone und Gemeinden, welche Unterkünfte bereitstellen müssen und langfristig die Kosten dieser Politik tragen.

Der gleiche Missstand zeigt sich betreffend Gesuchen aus Sri Lanka. Indem über 71% aller Asylgesuche aus Sri Lanka gutgeheissen werden, hat sich die Gesuchszahl von 2013 auf 2014 beinahe verdoppelt. Auch diese Tatsache wird von der zuständigen Bundesrätin in keiner Weise erwähnt.

Der Weg für die Lösung der gravierenden Probleme im Asylwesen führt einzig über eine deutliche Senkung der Attraktivität der Schweiz, über die Fokussierung auf die Hilfe vor Ort in Krisengebieten, rasche Verfahren für unbegründete Gesuche und Wirtschaftsmigranten sowie ein konsequentes Vorgehen gegen kriminelle und renitente Asylbewerber. Dazu braucht es aber den politischen Willen. Und dieser fehlt bei den Verantwortlichen auf Bundesebene nach wie vor. Derweil laufen die Asylzahlen und die Kosten weiter aus dem Ruder und die Attraktivität der Schweiz als Ziel für Schlepper und Asylmissbraucher bleibt unvermindert hoch. Die SVP fordert nun endlich Taten statt Worte.

Artikel teilen
Themen
mehr zum Thema
Editorial
Artikel teilen
13.12.2018, von Andreas Glarner
Wer den Flüchtlingspakt liest, stellt schnell fest, dass er aus dem gleichen Holz wie der UNO-Migrationspakt gezimmert... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
12.12.2018
CVP und FDP haben wieder einmal mehr gemeinsame Sache mit der Linken gemacht und ein griffiges Heimreiseverbot... mehr lesen
Vernehmlassung
Artikel teilen
06.12.2018
Die SVP lehnt die grundsätzliche Stossrichtung der bundesrätlichen Integrationspolitik und damit die vorgeschlagenen Verordnungsänderungen ab. Für eine... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Gesundheitspolitik

Qualität dank Wettbewerb

Finanzpolitik

Mehr dem Mittelstand, weniger dem Staat

Aussenpolitik

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung

Medienpolitik

Mehr Vielfalt, weniger Staat

Sportpolitik

Gut für Körper und Geist

Bildungspolitik

Praxisorientierte Bildung statt Reformhektik

Landwirtschaftspolitik

Für eine einheimische Produktion

Umweltpolitik

Intakte Umwelt für uns und unsere Nachkommen

Verkehrspolitik

Freie Fahrt ohne Schikanen

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen


Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden