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Branchenorganisation Milch (BOM) hat versagt

Mit ihrem gestrigen Entscheid hat die Branchenorganisation Milch (BOM) bewiesen, dass sie weder fähig noch willens ist, die Misere…

Mit ihrem gestrigen Entscheid hat die Branchenorganisation Milch (BOM) bewiesen, dass sie weder fähig noch willens ist, die Misere auf dem Milchmarkt zu beenden. Sie hat ihre zweite Chance vertan, eine Lösung für eines der grossen Probleme der Schweizer Landwirtschaft zu finden.

Zwar hat die BOM die Vertragsmilchmenge um 3.6 Indexpunkte (Index von 103.6 auf 100) gesenkt, jedoch den Richtpreis auf dem viel zu tiefen Niveau von 62 Rappen/kg. belassen. Damit hat die BOM erneut versagt. Obwohl der Handel – wie schon im letzten Jahr – auch in diesem Jahr wieder übermässig vom viel zu tiefen Milchpreis profitieren wird, werden die Milch produzierenden Schweizer Bauern einmal mehr leer ausgehen. Sie werden weiterhin zu nicht kostendeckenden, ruinösen Bedingungen arbeiten und produzieren müssen, während sich der Handel und die Grossverteiler an satten Margen bereichern können.

Die BOM, welche einzig den Zweck hat, tragfähige Lösungen für den Schweizer Milchmarkt, d.h. eine für alle Marktteilnehmer akzeptable Einigungen zu finden, hat auf der ganzen Linie versagt. Sie ignoriert die Erwartungen und Bedürfnisse der Produzenten und scheint zu einem willfährigen Instrument der mächtigen Abnehmer, des Handels und der Grossverteiler verkommen zu sein. Die BOM hat gestern gezeigt, dass sie nicht zur letztjährig errungenen Konsenslösung des dreistufigen Modells für das Mengen- und Preismanagement des Milchmarktes steht. Unter diesen Umständen ist eine Beendigung dieses gescheiterten Versuches und eine Auflösung der BOM zu prüfen und allenfalls der Bund in die Pflicht zu nehmen, damit rasch wieder faire und wirtschaftlich tragbare Zustände für die Schweizer Milchproduzenten geschaffen werden können.

Wie bisher, steht die SVP ohne Wenn und Aber zur produzierenden Schweizer Landwirtschaft und zu den Bauern und ihren Familien, welche auf ein tragfähiges Einkommen angewiesen sind und ein Mindestmass an wirtschaftlicher Sicherheit verdienen. Ein allgemeinverbindliches Mengen- und Preismanagement, welches auch die Produzenten bestehen und wirtschaftlich produzieren lässt, ist für die Schweizer Landwirtschaft unumgänglich. Die SVP wird deshalb geeignete Massnahmen vorschlagen und Vorstösse zu Gunsten der Produzenten vorbereiten. Sie wird die Forderungen und Massnahmen der Bauern wo immer möglich unterstützen.

 

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