Mitmachen
Medienmitteilung

Bundesrat gegen Wohneigentum

Heute hat das Eidgenössische Department des Innern (EDI) seinen Bericht über die Zukunft der 2. Säule der Altersvorsorge veröffentlicht. Eine umfassende Analyse war nach der durch das Volk am 7…

Heute hat das Eidgenössische Department des Innern (EDI) seinen Bericht über die Zukunft der 2. Säule der Altersvorsorge veröffentlicht. Eine umfassende Analyse war nach der durch das Volk am 7. März 2010 abgelehnten Anpassung des BVG-Mindestumwandlungssatzes dringend angezeigt. Erstaunlich ist dabei aber die ablehnende Haltung gegenüber der bisher bekannten und bewährten Wohneigentumsförderung im Rahmen der beruflichen Vorsorge.

Im Bericht fällt auf, dass das EDI offensichtlich in Betracht zieht, die Vorbezüge von Alterskapitalien aus der beruflichen Vorsorge für den Erwerb von Wohneigentum zu erschweren, d.h. eine wichtige und bewährte Form der Wohneigentumsförderung einzuschränken. Als Begründung wird einerseits die Gefahr genannt, dass sich durch einen Kapitalvorbezug in manchen Fällen die spätere Rente zu stark reduziert und die Versicherten später in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Andererseits könne laut Bericht durch einen Wegfall der Vorbezüge die Administration der Vorsorgeeinrichtungen vereinfacht und damit deren Kosten gesenkt werden.

Am kommenden 11. März kommt die Volksinitiative «für ein steuerlich begünstigtes Bausparen zum Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum und zur Finanzierung von baulichen Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen (Bauspar-Initiative)» zur Abstimmung. Auch diese Form der Wohneigentumsförderung lehnt der Bundesrat ab, diesmal aber mit der Begründung, steuerlich privilegiertes Bausparen sei weder effizient noch effektiv zur Wohneigentumsförderung und ausserdem bestünde ja die Möglichkeit zum Vorbezug von Kapital aus der beruflichen und der gebundenen Vorsorge.

Die SVP kann diese ablehnende und widersprüchliche Haltung des Bundesrates nicht nachvollziehen. Sie unterstützt sowohl die Bauspar-Initiative wie auch den Erhalt der Möglichkeit, Wohneigentum durch den mindestens teilweisen Vorbezug von Alterskapital zu erwerben. Sie empfiehlt deshalb die Initiative zur Annahme und wird im Rahmen der Anhörung zum erwähnten Bericht ihre Kritik an der bundesrätlichen Verhinderungstaktik anbringen.

 

Artikel teilen
Themen
mehr zum Thema
Vernehmlassung
Artikel teilen
06.02.2019
Die SVP unterstützt die Stossrichtung der vorliegenden Teilrevision, welche der Motion 16.3457 zu Grunde liegt, und von... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
15.01.2019, von Albert Rösti
Die SVP steht für Freiheit und Sicherheit. Diese Werte müssen gerade in einer Zeit der grossen Völkerwanderungen... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
15.01.2019, von Ueli Maurer
An der Schwelle zum Jahr 2019 dürfen wir mit Genugtuung feststellen: Der Schweiz geht es gut. Was... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Medienpolitik

Mehr Vielfalt, weniger Staat

Familienpolitik

Eigenverantwortung statt Bevormundung

Sicherheitspolitik

Kriminelle bestrafen statt hätscheln

Verkehrspolitik

Freie Fahrt ohne Schikanen

Aussenpolitik

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung

Asylpolitik

Asylchaos endlich beenden

Wirtschaftspolitik

Mehr Wirtschaftsfreiheit statt Bürokratie

Umweltpolitik

Intakte Umwelt für uns und unsere Nachkommen

Eigentum

Gegen Enteignung, für den Schutz der Privatsphäre

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen


Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden