Mitmachen
Medienmitteilung

Das NEIN zum Umwandlungssatz erstaunt wenig

Das heutige NEIN des Stimmvolkes zur Anpassung des Umwandlungssatzes erstaunt wenig. Zu belastend haben sich die Diskussion um Abzockerei und die damit zusammenhängenden ungelösten Probleme auf die…

Das heutige NEIN des Stimmvolkes zur Anpassung des Umwandlungssatzes erstaunt wenig. Zu belastend haben sich die Diskussion um Abzockerei und die damit zusammenhängenden ungelösten Probleme auf die Abstimmung ausgewirkt. Damit tragen auch die Wirtschaft und bürgerliche Kreise eine Mitverantwortung für dieses Resultat. Nun gilt es die Entwicklung der zweiten Säule genau zu beobachten. Linke und Gewerkschaften sind an ihren schwer nachvollziehbaren Prognosen zu messen und stehen nun in der Verantwortung. Sollte die berufliche Vorsorge weiter aus dem Gleichgewicht geraten, ist rasches Handeln angesagt.

Die Ablehnung der Senkung des Umwandlungssatz bei der beruflichen Vorsorge ist Ausdruck eines grossen Misstrauens der Bürgerinnen und Bürger gegenüber der Politik und der Wirtschaft. Das NEIN der Bevölkerung ist wenig erstaunlich, da die teilweise gleichen Kreise, die im vergangenen Herbst ein JA zur Mehrwertsteuererhöhung propagierten, sich nun für eine Anpassung der Rentenleistung eingesetzt haben. Die laufende Debatte über Milliarden-Boni hat die Abstimmung zudem schwer belastet.

Die SVP verfolgt seit Jahren eine konsequente Linie bezüglich der Sozialwerke und hat sich deshalb für ein JA zur Anpassung des Umwandlungssatzes eingesetzt. Die Sozialwerke sind langfristig zu sichern und, wo nötig, über strukturelle Massnahmen zu sanieren. Es ist bedauerlich, dass nun im Rahmen des Abstimmungskampfes über den Umwandlungssatz eine versicherungsmathematische Formel von Linken und Gewerkschaften unnötig verpolitisiert wurde. Die Politik und die Aufsichtsbehörden der Pensionskassen sind nun gefordert. Die Linke und die Gewerkschaften stehen in der Verantwortung. Es müssen pragmatische Lösungen gefunden werden, damit es weder zur befürchteten verstärkten Subventionierung von jung zu alt kommt noch zu risikoreichen Anlagen bei den Pensionskassen. Oberste Priorität hat die Sicherung der Renten, auch für die Zukunft. Das bewährte Drei-Säulen-Prinzip in der Altersvorsorge ist im Gleichgewicht zu halten.

Das klare JA der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zum Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen nimmt die SVP zur Kenntnis. Die Auswirkungen in Bezug auf den Forschungsstandort Schweiz gilt es gut im Auge zu behalten.

Die SVP zeigt sich erleichtert über die Ablehnung der Tierschutzanwalt-Initiative. Die Stimmbürger bestätigen mit ihrem sachlich gefällten Entscheid, dass sie Vertrauen in die bestehenden Institutionen zur Durchsetzung des hohen Schweizer Tierschutzniveaus haben.

mehr zum Thema
Medienmitteilung
Artikel teilen
16.04.2019
Die Wirtschaftskommission des Nationalrates (WAK-N) fordert vom Bundesrat Nachverhandlungen beim institutionellen Rahmenvertrag mit der EU. Zudem verlangt... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
16.04.2019
Obwohl die Bevölkerung zu Versicherungsdetektiven klar ja gesagt hat, will Bundesrat Alain Berset das Gesetz durch die... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
11.04.2019
Die SVP-Delegierten haben sich am 30. März in Amriswil (TG) gegen das institutionelle Abkommen mit der EU... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Sicherheit, Recht und Ordnung

Opferschutz statt Täterschutz.

Armee

Sicherheit für unsere Bevölkerung.

Religion

Zu unseren Werten stehen.

Aussenpolitik

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

Internet und Digitalisierung
Für ein freies Internet.
Wir sind Heimat

Die Schweiz hat eine eigene Geschichte, sie ist geprägt von ihren Kulturen, von ihren Traditionen, ihren Werten und den Menschen, die hier im friedlichen Miteinander leben.

Eigentum stärken - Freiheit stärken

Gegen Enteignung, für den Schutz der Privatsphäre.

Asylpolitik

Asylchaos stoppen.

Werkplatz Schweiz

Mehr Wirtschaftsfreiheit statt Bürokratie.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden