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Die SVP International lehnt die schädliche Waffeninitiative klar ab

Die Auslandschweizersektion der Schweizerischen Volkspartei hat einstimmig die Nein-Parole zur Volksinitiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ beschlossen…

Die Auslandschweizersektion der Schweizerischen Volkspartei hat einstimmig die Nein-Parole zur Volksinitiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ beschlossen.

Gerade die Erfahrungen der Schweizer im Ausland zeigen, dass die Volksinitiative der Linken nichts verbessern würde. Die Befürworter behaupten, dass die Zahl der Suizide zurückgehen würde, wenn die Armeewaffen aus den Haushalten verbannt werden und das Waffengesetz verschärft wird. Ein Vergleich zwischen den USA, Japan und der Schweiz lässt jedoch erhebliche Zweifel an der Behauptung der Befürworter der Initiative aufkommen: Die USA haben das liberalste Waffengesetz der drei verglichenen Länder. Trotzdem weisen sie am wenigsten Suizide auf. Japan hat das strengste Waffengesetz, trotzdem weist es am meisten Suizide auf. Die Initiative bringt weder weniger Selbstmorde noch mehr Sicherheit, sondern lediglich weniger Demokratie und Freiheit.

Schon im Jahre 1513 schrieb einer der grössten europäischen Staatsphilosophen, Niccolo Machiavelli: „Und die Schweizer sind besonders wehrhaft und in höchstem Masse frei.“ Diese heute wohl nicht mehr ganz zutreffende Meinung über unser Land ist weltweit immer noch wach. Immer wieder werden Schweizer im Ausland auf unser einmaliges Milizsystem ange-sprochen. Die Schweiz gilt als friedliebendstes Land der Welt, in welchem jeder Mann und jede Frau bereit ist, für Freiheit und Demokratie zu kämpfen. Das ist die wirkungsvollste Ver-teidigung überhaupt. Immer wieder hören Auslandschweizer solche und ähnliche Äusserun-gen in der ganzen Welt. Die Gegner der Wehrhaftigkeit zerstören diesen jahrhundertealten Grundwert unseres Landes: Friedfertigkeit und gleichzeitig die Bereitschaft, ihre Unabhän-gigkeit und Freiheit zu verteidigen.

Bern, 25. Januar 2011

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