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Harmos: Nein zu Zwangsschulen für 4-Jährige!

Nachdem in verschiedenen Kantonen Referenden gegen das HarmoS-Konkordat ergriffen wurden, hat die SVP heute die kantonalen Fraktionspräsidenten zu einer Präsidentenkonferenz eingeladen und im…

(SVP) Nachdem in verschiedenen Kantonen Referenden gegen das HarmoS-Konkordat ergriffen wurden, hat die SVP heute die kantonalen Fraktionspräsidenten zu einer Präsidentenkonferenz eingeladen und im Anschluss eine Schulungstagung mit über 150 Teilnehmern zu HarmoS durchgeführt. Der abgewählte Bundesrat Christoph Blocher informierte über die negativen Auswirkungen des HarmoS-Konkordats auf die Kantone. Mit der Annahme würde den Eltern die Erziehungsverantwortung entzogen. Die Leidtragenden wären einmal mehr diejenigen Eltern, welche selber zu ihren Kindern schauen.

Die SVP führte heute in Olten eine parteiinterne Schulungstagung zum Thema HarmoS durch. Ziel der Tagung war, die vielen aktiven Mütter und Väter, welche im Frühjahr für das HarmoS-Referendum auf die Strasse gingen, über Inhalt und Argumente auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Resonanz war sehr positiv. Über 150 Personen nahmen an der Schulungsveranstaltung zur HarmoS teil.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auf die Hauptschwächen des HarmoS-Konkordats hingewiesen. So fordert HarmoS die obligatorische Einschulung bereits mit 4 Jahren und eine Vollzeit-Betreuung der Kinder in entsprechenden Tagesstrukturen. Unter dem Vorwand einer Harmonisierung der Schule werden die Eltern entrechtet, der Erziehungsauftrag soll an die Bildungsfunktionäre abgegeben werden. Das Recht der Kinder auf ihre Eltern wird ihnen schon im frühen Kindesalter entzogen. Die Kosten dieser staatlichen Betreuungslawine gehen in die Milliarden. Alleine im Kanton Solothurn würde die flächendeckende Einführung von Tagesschulen 46 Millionen und im Kanton Aargau über 100 Millionen Franken pro Jahr kosten.

Mit HarmoS sowie parallel auf Bundesebene laufenden Bestrebungen, welche von linken Politikern initiiert wurden, soll ein neues Sozialwerk geschaffen werden, welches jedermann das Recht auf familienexterne Kinderbetreuung garantiert. Finanziert werden soll das Ganze, wie der Kanton Aargau zeigt, über eine einkommensabhängige Beteiligung der Eltern, um eine „soziale Durchmischung“ der Tagesstrukturen zu garantieren. Die Leidtragenden dieser Gleichmacherei sind einmal mehr diejenigen Eltern, welche noch selber zu ihren Kindern schauen. Sie werden vierfach bestraft. Sie haben weniger Verdienst, unterliegen der Heiratsstrafe, nehmen eine Einbusse an Ansehen in Kauf, da sie nicht arbeiten und finanzieren obendrein noch die staatlichen Betreuungsstrukturen derjenigen Familien mit, welche arbeiten und mehr verdienen. So nicht! Die SVP setzt sich deshalb entschieden dafür ein, dass die Schule sich auf ihren eigentlichen Bildungsauftrag zurück besinnt und die Erziehung in der Verantwortung der Eltern bleibt. Zum Wohle unserer Kinder.

Olten, 21. Juni 2008

 

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