Mitmachen
Medienmitteilung

Kein Bedarf nach neuem Lohnausweis

Im Jahr 2007 soll die Schweiz einen neuen Lohnausweis bekommen. Dieser bedeutet für die kleinen und mittleren Unternehmen zusätzlichen administrativen Aufwand. Er bringt mehr Steuern und Bürokratie…

(SVP) Im Jahr 2007 soll die Schweiz einen neuen Lohnausweis bekommen. Dieser bedeutet für die kleinen und mittleren Unternehmen zusätzlichen administrativen Aufwand. Er bringt mehr Steuern und Bürokratie. Jetzt soll der neue Lohnausweis in einer Pilotphase geprüft werden, obwohl gar kein Bedarf danach besteht. Die SVP fordert einen sofortigen Übungsabbruch.

Während der Pilotphase werde geprüft, ob der neue Lohnausweis technisch umsetzbar, administrativ tragbar und ökonomisch sowie fiskalisch vernünftig sei, hiess es an einer Medienkonferenz. Die Tatsache, dass man offenbar zuerst testen muss, ob der neue Lohnausweis tragbar und vernünftig ist, beweist eindrücklich, dass es gar keinen neuen Lohnausweis braucht. Denn wäre alles klar und der Bedarf vorhanden, müsste man ihn nicht erst testen.

Die Pilotphase ist nur ein Ablenkungsmanöver der freisinnigen Präsidenten von economiesuisse sowie Gewerbe- und Arbeitgeberverband. Diese waren einmal mehr nicht in der Lage ihre Interessen gegenüber der Verwaltung effizient zu vertreten. Sie haben deshalb mit den Finanzdirektoren der Kantone und der Bundesverwaltung ein Päckli geschnürt, um den neuen Lohnausweis zu retten. Doch in den Kantonen regt sich immer mehr Widerstand aus Gewerbekreisen bis hin zur Volksinitiative. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn der neue Lohnausweis bedeutet für die Wirtschaft und das Gewerbe mehr Bürokratie und mehr Auflagen sowie für die Arbeitnehmer eine höhere steuerliche Belastung durch den Wegfall von Abzugsmöglichkeiten.

Um das Gesicht zu wahren, stimmten die Wirtschaftsvertreter einer Pilotphase zu, damit man nach einem schönfärberischen Schlussbericht behaupten kann, man habe die Interessen der Wirtschaft und des Gewerbes eingebracht und vertreten. Wie bei der Einführung der Mehrwertsteuer wird es auch dieses Mal heissen, die geringen administrativen Mehrbelastungen seien auch für kleine Unternehmer durchaus tragbar.

Genau diese Politik führt dazu, dass die wirtschaftliche Entwicklung lahmt und das Wachstum in der Schweiz gebremst wird. Die SVP fordert die Wirtschaftsvertreter und die anderen bürgerlichen Parteien auf, gemeinsam für einen sofortigen Abbruch des Projekts „neuer Lohnausweis“ sowie für die Beibehaltung des alten Systems zu sorgen. Zudem fordert die SVP, dass geringfügige Gehaltsnebenleistungen von der Besteuerungs- und Beitragspflicht zu befreien und für die weiteren Gehaltsnebenleistungen die Möglichkeit von Pauschalierungen zu schaffen sind.

Bern, 21. Juni 2005

mehr zum Thema
Referat
Artikel teilen
31.08.2019, von Guy Parmelin
"Die Landschaft prägt den Menschen", sagt die Redewendung. Das gilt insbesondere für unser Land. Es ist uneben,... mehr lesen
Vernehmlassung
Artikel teilen
23.08.2019
Die SVP unterstützt die Stossrichtung der neuen Verordnung zum Finanzmarktaufsichtsgesetz, da diese für eine klarere Trennung der... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
26.07.2019
Mit seinem heutigen Urteil verpflichtet das Bundesgericht Schweizer Banken zur Lieferung von Kundendaten an ausländische Staaten, selbst... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Energie

Für eine Energieversorgung mit Zukunft.

Kultur

Kultur ist keine Staatsaufgabe.

Sport

Gut für Körper und Geist.

Asylpolitik

Asylchaos stoppen.

Finanzen, Steuern, Abgaben

Mehr dem Mittelstand, weniger dem Staat.

Sicherheit, Recht und Ordnung

Opferschutz statt Täterschutz.

Gesundheit

Qualität dank Wettbewerb.

Verkehr

Kampf den Staus und Schikanen im Strassenverkehr.

Aussenpolitik

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden

Sind Sie bereit, sich für eine sichere Schweiz in Freiheit zu engagieren?

Mach mit - Wahlerfolg sichern

Engagiere dich mit uns:

Meine Zeit für eine freie und

sichere Schweiz