Mitmachen
Medienmitteilung

Klimapolitik: jenseits von Gut und Böse

Der Bundesrat hat heute neue Ziele in der Klimapolitik bekanntgegeben. Die Schweiz soll bis 2030 die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 50 Prozent senken. Mindestens 30 Prozent dieser Reduktionen sollen durch inländische Massnahmen erzielt werden. Ein solches Ziel ist völlig unrealistisch, würde dem Werkplatz massiven Schaden zufügen und gefährdet unseren Wohlstand.

Der Bundesrat hat heute neue Ziele in der Klimapolitik bekanntgegeben. Die Schweiz soll bis 2030 die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 50 Prozent senken. Mindestens 30 Prozent dieser Reduktionen sollen durch inländische Massnahmen erzielt werden. Ein solches Ziel ist völlig unrealistisch, würde dem Werkplatz massiven Schaden zufügen und gefährdet unseren Wohlstand.

Der Entscheid des Bundesrates ist angesichts der Frankenstärke und der internationalen Konkurrenz im globalen Wettbewerb absolutes Gift für den Wirtschaftsstandort Schweiz. Insbesondere die Tatsache, dass der grösste Teil der Reduktion im Inland stattfinden soll, verschärft die Situation für unser Land weiter, da die Kosten dafür massiv höher sind, als wenn dieselbe Menge an Emissionen im Ausland reduziert würde. Zudem ist das Vorgehen des Bundesrates auch aus umweltpolitischer Sicht mehr als fragwürdig. Das Klima und auch die Emissionen sind global – sie kennen keine Landesgrenzen. Wenn man schon etwas reduzieren will, dann soll man dies dort tun, wo es am meisten Reduktion pro eingesetztem Franken gibt.

Bereits viel getan

Ein weiteres Vorpreschen der Schweiz in der Klimapolitik drängt sich nicht auf. Die Schweiz ist bereits heute, trotz geografischem Nachteil, das Industrieland mit den tiefsten CO2-Emissionen pro Kopf und hat im Gegensatz zu anderen Ländern die Ziele des Kyoto-Protokolls erreicht. Die Bringschuld liegt nun in erster Linie bei den grossen Treibhausgas-Emittenten wie USA, China, Australien, Indien oder Kanada. Die Schweiz sollte auch in internationalen Verhandlungen auf diesen Umstand pochen.

Die wahren Gründe für das Vorpreschen des Bundesrates liegen indes in der Verfolgung anderer politischer Ziele. Mit einem solchen Klimaziel will man letztlich der Energiestrategie 2050 zum Durchbruch verhelfen, welche in einer zweiten Phase eine ökologische Steuerreform vorsieht. Das Klimaziel soll die Begründung liefern für die Einführung weiterer Steuern, Abgaben und Gebühren. Grundsätzlich bleibt diesbezüglich jedoch festzuhalten, dass sowohl die Energiestrategie als auch eine ökologische Steuerreform bezüglich Klimapolitik voller Widersprüche sind. Der Ausstieg aus der Kernenergie ist, wenn die Reduktionen von Emissionen im Vordergrund stehen soll, der komplett falsche Weg. Kernenergie und Wasserkraft sind die CO2-ärmsten Energieträger im Strombereich.

Die SVP bekämpft die unsinnige Energiestrategie ebenso wie unrealistische und wirtschaftsschädigende Klimaziele.

 

Artikel teilen
Themen
mehr zum Thema
Medienkonferenz
Artikel teilen
25.06.2019
Wenn SP und Grüne die angebliche soziale Kälte in der Schweiz anprangern, dann ist dies reine Augenwischerei.... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
25.06.2019
Wenn SP und Grüne die angebliche soziale Kälte in der Schweiz anprangern, dann ist dies reine Augenwischerei.... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Wir sind Heimat

Die Schweiz hat eine eigene Geschichte, sie ist geprägt von ihren Kulturen, von ihren Traditionen, ihren Werten und den Menschen, die hier im friedlichen Miteinander leben.

Sozialwerke

Sozialwerke sichern – Missbräuche bekämpfen.

Finanzen, Steuern, Abgaben

Mehr dem Mittelstand, weniger dem Staat.

Aussenpolitik

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

Bildung

Abgehobene Reformen stoppen, zurück zur praxisorientierten Bildung.

Eigentum stärken - Freiheit stärken

Gegen Enteignung, für den Schutz der Privatsphäre.

Werkplatz Schweiz

Mehr Wirtschaftsfreiheit statt Bürokratie.

Gesundheit

Qualität dank Wettbewerb.

Medien

Mehr Vielfalt, weniger Staat.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden