Mitmachen
Medienmitteilung

Landwirtschaft opfern für EU-Beitritt?

Die SVP lehnt ein Agrar-Freihandelsabkommen mit der EU ab. Damit würden in der Schweiz nämlich zehntausende Landwirtschaftsbetriebe eingehen und gegen 100’000 Arbeitsplätze verschwinden. Unsere…

(SVP) Die SVP lehnt ein Agrar-Freihandelsabkommen mit der EU ab. Damit würden in der Schweiz nämlich zehntausende Landwirtschaftsbetriebe eingehen und gegen 100’000 Arbeitsplätze verschwinden. Unsere Landwirtschaft darf nicht geopfert werden, nur um dem EU-Beitritt einen Schritt näher zu kommen.

Der Bundesrat macht alles, um die Schweiz Schritt für Schritt in die EU zu führen. Kaum sind die letzten bilateralen Verträge mit der EU unter Dach und Fach, will sich der Bundesrat schon ins nächste Abenteuer stürzen. Dass dabei nicht immer mit offenen Karten gespielt wird, hat er im Vorfeld der Schengen-Abstimmung bewiesen, als der Bundesrat dem Stimmvolk die wahren Kostenfolgen verheimlicht hat. Und auch die Tatsache, dass die Zahlung von einer Milliarde Franken in den Kohäsionsfonds der EU im Zusammenhang mit den bilateralen Verträgen steht, bestreitet der Bundesrat noch heute.

Völlig unbeeindruckt wagt sich die Landesregierung an das nächste bilaterale Abkommen, das Agrar-Freihandelsabkommen mit der EU. Dass mit diesem Abkommen zehntausende Landwirtschaftsbetriebe und 100’000 Arbeitsplätze verschwinden, scheint den Bundesrat nicht zu kümmern.

Nach den Zugeständnissen im Zusammenhang mit den WTO-Verhandlungen und dem ohnehin starken Preisdruck, könnten die Folgen eines Agrar-Freihandelsabkommens von der Landwirtschaft nicht weggesteckt werden. Es ist nicht nur unsere Aufgabe für günstige Konsumentenpreise zu sorgen. Wir haben eine ebenso grosse Verantwortung gegenüber der Qualität der landwirtschaftlichen Produkte, der Versorgungssicherheit unseres Landes, aber auch der Pflege unseres Lebensraumes. Und diese Aufgaben übernehmen keine Bauern aus der EU.

Für ein paar mutmasslich günstigere Kartoffeln aus Holland und einem weiteren Schritt Richtung Selbstaufgabe der Schweiz ist die SVP nicht bereit, die schweizerische Landwirtschaft zu opfern. Die SVP wird am Montag, 3. Juli 2006, an einer Medienkonferenz in Bern über ihre Forderungen zur Landwirtschaftspolitik orientieren.

Bern, 28. Juni 2006

mehr zum Thema
Medienmitteilung
Artikel teilen
17.02.2020
Die SVP reicht in der morgigen Sitzung der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates den Antrag ein, dass der... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
17.02.2020, von Martin Haab
Naturschutzverbände und Grüne zeigen unablässig auf unsere Bauern, wenn es um den Verlust von Biodiversität in der... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
13.02.2020
Der Bundesrat sieht im Schweizer Bauernstand eine «eierlegende Wollmilchsau». Mit der Agrarpolitik ab 2022 (AP22+) werden alle... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Kultur

Kultur ist keine Staatsaufgabe.

Aussenpolitik

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

Asylpolitik

Asylchaos stoppen.

Bildung

Abgehobene Reformen stoppen, zurück zur praxisorientierten Bildung.

Religion

Zu unseren Werten stehen.

Gesundheit

Qualität dank Wettbewerb.

Werkplatz Schweiz

Mehr Wirtschaftsfreiheit statt Bürokratie.

Finanzen, Steuern, Abgaben

Mehr dem Mittelstand, weniger dem Staat.

Freiheit und Sicherheit

Bedrohte Freiheit verteidigen.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden