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Lehrlinge müssen politische Fehler ausbaden

Drei Prozent der Jugendlichen waren Ende Jahr ohne Lehrstelle. Gleichzeitig blieben in der Schweiz aber 4’500 Lehrstellen unbesetzt. Prompt forderten die Mitte-Links-Parteien staatliche Eingriffe…

(SVP) Drei Prozent der Jugendlichen waren Ende Jahr ohne Lehrstelle. Gleichzeitig blieben in der Schweiz aber 4’500 Lehrstellen unbesetzt. Prompt forderten die Mitte-Links-Parteien staatliche Eingriffe für mehr Lehrstellen. Dabei geht es nur darum, vom selber verursachten Problem abzulenken, nämlich von der falschen Bildungspolitik der letzten 20 Jahre und der immer schlechteren Qualität vieler Schulabgänger.

Die Schulen der Primar- und Sekundarstufe erlebten in den vergangenen 20 Jahren in verschiedenen Bereichen eine Fehlentwicklung. Schulnoten wurden abgeschafft, Diktate und Schönschreiben verboten, Ranglisten und Arbeiten unter Zeitdruck verpönt. Dagegen wurden Lehrpläne mit Frühenglisch, Frühfranzösisch, Frühinformatik, politischer Bildung, Internet usw. voll gepackt.

Während der Schulunterricht früher in erster Linie auf den Leistungswillen, die Belastbarkeit und Zuverlässigkeit ausgerichtet war, scheint heute nur mehr die Sozialkompetenz zu zählen. Folglich sind die angehenden Lehrlinge immer schlechter auf die Anforderungen des Wirtschaftslebens vorbereitet, klagen Unternehmer und Stellenanbieter zu Recht. Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Lehrstellensuche sind neben einem korrekten Auftreten und einem gesunden Leistungswillen das Beherrschen der deutschen Sprache sowie Lesen und Schreiben. Doch Schulabgängern fehlt es heute immer mehr an diesen elementaren Kompetenzen. Interessant dabei ist, dass es durchaus einen Zusammenhang zwischen der Politik und der Qualität von Schulabgängern gibt. Als Faustregel gilt: Je linker ein Kanton, desto schlechter dessen Schüler. Gewisse Unternehmen verzichten heute bereits auf Lehrlinge, die in bestimmten Kantonen Primar- oder Sekundarschulen durchlaufen haben.

Fakt ist auch, dass ausserordentlich viele Migrationskinder keine Lehrstelle finden. Grund: Mangelndes Deutsch! Der Familiennachzug hat dazu geführt, dass Kinder teilweise viel zu spät eingeschult wurden und kaum mehr profitierten. Mit der Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf die neuen Ost-Staaten wird dieses Problem wegen dem raschen Familiennachzug in den nächsten Jahren noch grösser. Die SVP hat in den letzten Jahren immer wieder eine Senkung des Alters für den Familiennachzug gefordert. Die SVP wehrt sich gegen staatliche Eingriffe des Bundes. Hingegen wird die SVP mit einer flächendeckenden Aktion individuell auf die Kantone abgestimmte Vorstösse in den Kantonsparlamenten einreichen. Mehr Gewicht für die Kerngebiete der Grundausbildung in Zusammenarbeit mit den Bedürfnissen der Arbeitswelt sowie ein transparentes, leistungsorientiertes Bewertungssystem sind das Ziel.

Bern, 22. Februar 2005

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