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Medienmitteilung
Medienkonferenz vom 13. Januar 2006

Mehr Wettbewerb bei Bildung und Forschung

Die Schweiz ist trotz Rohstoffarmut wirtschaftlich erfolgreich – dank geregelter und qualifizierter Arbeit, innovativen Produkten, hohem Qualitätsstandard und einer stabilen Währung. Bildung…

(SVP) Die Schweiz ist trotz Rohstoffarmut wirtschaftlich erfolgreich – dank geregelter und qualifizierter Arbeit, innovativen Produkten, hohem Qualitätsstandard und einer stabilen Währung. Bildung, Forschung und das daraus resultierende Know-how sind wichtige Voraussetzungen dafür. Der internationalisierte Wettbewerb erfordert jedoch eine Bündelung der Kräfte und eine Selektion der Investitionen in Bildung und Forschung – damit die Schweiz weiterhin erfolgreich sein kann.

Ende der Siebziger Jahre hat in den Schulen eine verhängnisvolle Tendenz eingesetzt. Alles war plötzlich lässig und locker. Noten wurden abgeschafft, auf Disziplin keinen Wert mehr gelegt und Leistungsfächer wie Mathematik oder Sprache zugunsten der so genannten Sozialkompetenz vernachlässigt. Ergebnis: Während der Bildungsbereich immer mehr Geld verschlungen hat, sackten die Leistungen einer ganzen Generation im internationalen Vergleich ab, was die Pisa-Studien belegen. Ähnliches passierte in den Hochschulen und bei der Forschung. Immer mehr Studierende studierten ziellos. Forschungen wurden jahrelang finanziert, ohne jemals handfeste und umsetzbare Resultate abzuliefern. Gleichzeitig aber stehen die Bildungsinstitutionen und die Forschung immer mehr im Wettbewerb untereinander, wie auch international. Und die Konkurrenz im Ausland holt überall auf. Reformen und Geld allein machen noch keine bessere Bildung.

Im Bereich der Berufsbildung verfügt die Schweiz über ein einzigartiges System, die duale Berufsbildung. Diese dient heute in einigen Staaten als Modell. 70 Prozent der Jugendlichen wählen diesen Ausbildungsweg für ihren Schritt in die Berufswelt. Jedes Jahr produziert das duale Bildungssystem hervorragende Berufsleute. Die SVP bekennt sich zur gesellschaftlichen Gleichwertigkeit der beruflichen wie der schulischen Bildung.

Bildung, Forschung und das daraus resultierende Know-how, sind von grosser Bedeutung für den Wirtschaftsstandort und den Werkplatz Schweiz. Allerdings hängt die Qualität der Angebote nicht in erster Linie von den zur Verfügung stehenden Mitteln ab, sondern weit mehr vom Willen, Herausragendes zu leisten. Bildung und Forschung, insbesondere die schweizerischen Hochschulen, müssen auf das internationale Umfeld und seine Entwicklungen ausgerichtet werden. Die schweizerischen Hochschulen müssen verstärkt zur Wertschöpfung und zum wirtschaftlichen Erfolg der Schweiz beitragen. Die Erkenntnisse der Forschung müssen zu Produkten und Dienstleistungen weiterentwickelt und auf dem Markt erfolgreich positioniert werden.

Im neuen Positionspapier „Für eine leistungsorientierte Ausbildung und eine nutzenorientierte Forschung“ analysiert die SVP die Bildungs- und Forschungslandschaft Schweiz und zeigt Lösungsvorschläge für die Zukunft auf. Das Positionspapier kann im Internet unter www.svp.ch herunter geladen werden.

Bern, 13. Januar 2006

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