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Medienmitteilung

Nicht nachvollziehbarer Personalentscheid der SRG

Die SVP ist über die Wahl von Roger de Weck zum neuen Generaldirektor der SRG überrascht und irritiert. Die Gründe für diesen Entscheid sind für die SVP nicht nachvollziehbar. Mit de Weck wird eine…

Die SVP ist über die Wahl von Roger de Weck zum neuen Generaldirektor der SRG überrascht und irritiert. Die Gründe für diesen Entscheid sind für die SVP nicht nachvollziehbar. Mit de Weck wird eine stark ideologisch geprägte Person in dieses sensible und wichtige Amt gewählt. De Weck ist einer der profiliertesten Befürworter eines EU-Beitritts der Schweiz. Seine Abneigung gegenüber der SVP bringt er bei jeder sich bietenden Gelegenheit zum Ausdruck. Die SVP erwartet vom neuen Generaldirektor der SRG indes in erster Linie unternehmerische Qualitäten. Er hat die grossen Herausforderungen der SRG ohne ideologische Scheuklappen anzupacken. Diese Herausforderungen liegen unter anderem in der Sanierung der Finanzen ohne eine Gebührenerhöhung und ohne Zusatzeinnahmen. Der neue SRG-Direktor hat das Programmangebot auf einen qualitativ hochstehenden Service Public in den Bereichen Information und Kultur zu entschlacken. Die SVP wird Herrn de Weck deshalb in den kommenden Wochen zu einer Aussprache einladen und erwartet von ihm eine Klärung seiner Position zu wichtigen politischen und unternehmerischen Fragen sowie gegenüber der SVP.

Die SRG hat eine zentrale meinungsbildende Rolle in der Schweiz. Die Besetzung des Generaldirektoren-Postens hat deshalb auch eine wichtige staatspolitische Komponente. Die SVP hat sich im Vorfeld der Wahl dafür eingesetzt, dass die Wahl des Direktors nicht in erster Linie nach politischen, sondern nach unternehmerischen Kriterien erfolgt. Die SRG steht vor grossen Herausforderungen. Einschneidende Reformen wie eine Konzentration auf den Kernauftrag sind zwingend und dringend.

Vor diesem Hintergrund irritiert die nun erfolgte Wahl von Roger de Weck. De Weck hat sich in den vergangenen Jahren insbesondere als Publizist mit ideologischer Prägung hervorgetan. Er gehört zu den flammendsten EU-Beitritts-Befürwortern im Land. Er ist Gründungsmitglied des „Club Helvétique“, der die Volksrechte einschränken und die Ausschaffungsinitiative gar für ungültig erklären will. Er macht zudem aus seiner tief empfundenen Abneigung gegen die SVP keinen Hehl. Ein überzeugender unternehmerischer Leistungsausweis fehlt. Dieses Profil macht ihn zur ungeeigneten Person für diese wichtige Funktion. Die SVP wird Herrn de Weck deshalb in den kommenden Wochen zu einer Aussprache einladen.

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