Mitmachen
Medienmitteilung

Personenfreizügigkeit: Es kommen offensichtlich die Falschen!

Gemäss einer von verschiedenen Branchenverbänden in Auftrag gegebenen und heute veröffentlichten Studie beklagen viele Unternehmen einen Mangel an Fachkräften. Das bedeutet, dass die Personenfreizügigkeit trotz einer Zuwanderung von netto 80‘000 Personen pro Jahr das Problem des Fachkräftemangels nicht lösen kann. Damit zeigt sich, dass offensichtlich die Falschen kommen, oder man – entgegen anders lautenden Beteuerungen – einfach billigere Arbeitskräfte will und sich dafür im Ausland bedient. Offizielle Statistiken zeigen nämlich, dass die Behauptung der hoch qualifizierten Zuwanderung als Folge der Personenfreizügigkeit in der Realität nicht zutrifft. Die SVP verlangt, dass die Wirtschaftsverbände zu diesen Fakten endlich klar Stellung beziehen.

Gemäss einer von verschiedenen Branchenverbänden in Auftrag gegebenen und heute veröffentlichten Studie beklagen viele Unternehmen einen Mangel an Fachkräften. Das bedeutet, dass die Personenfreizügigkeit trotz einer Zuwanderung von netto 80‘000 Personen pro Jahr das Problem des Fachkräftemangels nicht lösen kann. Damit zeigt sich, dass offensichtlich die Falschen kommen, oder man – entgegen anders lautenden Beteuerungen – einfach billigere Arbeitskräfte will und sich dafür im Ausland bedient. Offizielle Statistiken zeigen nämlich, dass die Behauptung der hoch qualifizierten Zuwanderung als Folge der Personenfreizügigkeit in der Realität nicht zutrifft. Die SVP verlangt, dass die Wirtschaftsverbände zu diesen Fakten endlich klar Stellung beziehen.

Betrachtet man die effektiven Tätigkeiten, in welchen die Zuwanderer aus der EU aktiv sind, zeigt sich, dass von der Einwanderung von über 100‘000 Personen aus dem EU-Raum im vergangenen Jahr allein 44% auf den Familiennachzug, auf Aus- und Weiterbildung, auf die Zuwanderung ohne Erwerbstätigkeit und auf „nicht bestimmbare Berufstätigkeit" zurückgeht.

7,9% arbeiten im Baugewerbe, 5% arbeiten als kaufmännische Anstellte und in Büroberufen, gefolgt von „Unternehmern und Direktoren". Darauf folgen Küchen- und Servicepersonal, Hauswarte, Raum- und Gebäudereiniger. Deutlich weiter hinten in der Statistik rangieren mit 462 Bewilligungen Informatiker/Analytiker oder mit 182 Bewilligungen (0,2%) Informatikingenieure. 42 Maschinen- und Verfahrensingenieure folgen gerade einmal an 145. Stelle, noch hinter den Büglern/Wäschern, Journalisten und Rebbauern.

Die Wirtschaftsverbände sollen sich endlich zu diesen Zahlen äussern und sagen, weshalb sie der Bevölkerung Sand in die Augen streuen. Gesamtwirtschaftlich macht es keinen Sinn, dass immer neue und billigere Leute aus dem Ausland geholt werden, nur weil dies bequem ist. Bewähren sie sich nicht, landen sie mitsamt ihren Familien in den Sozialwerken und belasten die Allgemeinheit. Eine solche Politik ist kurzsichtig und gefährdet über kurz oder lang die Stabilität des Landes.

Die Volksinitiative „gegen Masseneinwanderung" will im Gegensatz dazu die Rückkehr zu einer massvollen und kontrollierten Zuwanderung. Die Schweiz muss endlich wieder eigenständig steuern können, wer für wie lange in unser Land kommen kann. Die Initiative will dabei weder einen generellen Stopp der Zuwanderung, noch verlangt sie die Kündigung der bilateralen Abkommen mit der Europäischen Union (EU). Sie gibt dem Bundesrat aber den Auftrag, mit der EU Nachverhandlungen über die Personenfreizügigkeit und damit über die eigenständige Steuerung und Kontrolle der Zuwanderung zu führen. Nach Annahme der Initiative, werden die Branchen echte Fachkräfte weiterhin ohne Probleme rekrutieren können – und dies nicht nur aus der EU.

Bern, 16. Dezember 2013

 

Artikel teilen
Themen
mehr zum Thema
Medienmitteilung
Artikel teilen
08.11.2018
Nach der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates fordert nun auch deren ständerätliche Schwesterkommission in einer Motion, dass der... mehr lesen
Editorial
Artikel teilen
06.11.2018, von Gregor Rutz
Der UNO-Migrationspakt will nicht nur gemeinsame Eckwerte für eine geordnete Migration definieren, sondern gleichzeitig eine globale Freizügigkeit... mehr lesen
Editorial
Artikel teilen
26.07.2018, von Claudio Zanetti
Immer wieder kommt es vor, dass dem Souverän in Schweizer Gemeinden bei Einbürgerungen Personen mit dem Vermerk... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Familienpolitik

Eigenverantwortung statt Bevormundung

Umweltpolitik

Intakte Umwelt für uns und unsere Nachkommen

Landwirtschaftspolitik

Für eine einheimische Produktion

Kulturpolitik

Kultur ist Sache der Kultur

Energiepolitik

Für eine sichere und günstige Energieversorgung

Sonderfall Schweiz

Selbstbestimmt und selbstbewusst

Aussenpolitik

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung

Religionen

Zu unseren Werten stehen

Bildungspolitik

Praxisorientierte Bildung statt Reformhektik

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen


Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden