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Postauto-Skandal: SVP fordert von Verantwortungsträgern Boni und Lohnanteile zurück

Die abgetretene Post-Chefin und die freigestellten Geschäftsleitungsmitglieder von Postauto AG haben ihre exorbitanten Bezüge damit begründet, dass sie viel Verantwortung tragen würden. Dieser sind sie offensichtlich nicht nachgekommen. Deshalb müssen die Betrügereien bei Postauto AG auch lohnrelevant sein. Die SVP fordert für alle betroffenen Geschäftsjahre die Rückzahlungen von allen Boni und den Gehaltsanteilen über 200‘000 Franken jährlich sowie eine Auflösung des CVP-Filzes bei Post und Postauto AG.

Mit einer Motion fordert die SVP Fraktion den Bundesrat auf, die freigestellten Geschäftsleitungsmitglieder der Postauto AG sowie die abgetretene Chefin der Post finanziell zur Verantwortung zu ziehen. Von allen freigestellten Geschäftsleitungsmitgliedern der Postauto AG sind alle Jahresentschädigungen (Gehalt und Boni) über total 200’000 Franken, für jedes Jahr mit Verfehlungen, zurück zu fordern. Das gleiche gilt für die Post-Chefin. Sie erhielt fast eine Million Franken im Jahr (rund 610’000 Gehalt plus 316’800 Franken Boni).

Allfällige Lohnfortzahlungen an die betroffenen Personen sind sofort einzustellen (keine goldenen Fallschirme). Dasselbe gilt für alle heute noch nicht bekannten, verantwortlichen Personen in Betrieb und Verwaltungsrat von Post und Postauto AG.

Im Weiteren ist der CVP-Filz bei Post und Postauto AG von der zuständigen Bundesrätin unverzüglich aufzulösen, da dieser eine Mitverantwortung an den Vorkommnissen trägt.

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