Mitmachen
Medienmitteilung

Schengen macht aus Schützen Kriminelle?

Der Bundesrat hat beschlossen, mit der Revision des Waffengesetzes bis nach der Abstimmung über Schengen/Dublin zu warten. Damit hat der Bundesrat erkannt, dass aus schweizerischer Sicht kein…

(SVP) Der Bundesrat hat beschlossen, mit der Revision des Waffengesetzes bis nach der Abstimmung über Schengen/Dublin zu warten. Damit hat der Bundesrat erkannt, dass aus schweizerischer Sicht kein unmittelbarer Bedarf nach einer Verschärfung des Waffenrechts besteht. Wird jedoch das Schengen-Abkommen am 5. Juni vom Volk angenommen, geht es den Schützen, Waffensammlern und Jägern automatisch an den Kragen.

Die SVP hat sich in der Vernehmlassung zur Revision des Waffengesetzes ablehnend geäussert. Jetzt hat der Bundesrat offenbar erkannt, dass es in der Schweiz eigentlich gar keinen Bedarf nach einer Verschärfung des Waffengesetzes gibt. Vielmehr verweist die Landesregierung auf die Abstimmung über das Schengen-Abkommen. Denn wenn Schengen vom Volk angenommen wird, erledigt sich die Sache für den Bundesrat automatisch. Dann wird das Waffengesetz nämlich durch EU-Bestimmungen derart verschärft und beeinflusst, dass die Schweiz in diesem Bereich massiv an Souveränität verliert. Mit Schengen entscheidet dann nicht mehr der Bundesrat über das Schicksal von Hunderttausenden Schützen, Waffensammlern und Jägern in der Schweiz, sondern irgendwelche EU-Kommissäre in Brüssel.

Mit Schengen wird beispielsweise die Waffenerwerbsscheinpflicht nicht nur beim Erwerb einer Waffe im Fachhandel, sondern auch bei Handänderungen unter Privatpersonen (z.B. Schenkung oder Vererbung eines Gewehrs vom Vater an den Sohn) gelten. Bestimmte, bei Sammlern beliebte Waffenarten, werden mit Schengen gänzlich verboten. Feuerwaffen dürfen nur noch in Verkehr gebracht werden, wenn sie mit individuellen Markierungen versehen sind. Dadurch soll die Rückverfolgung von Tatwaffen erleichtert werden. Zudem möchte der Bundesrat ein zentrales Waffenregister. Dieses wendet sich letztlich gegen jene, die bis heute in einem sicheren und freien Land einen traditionellen Sport oder ein traditionelles Hobby ausüben.

Schengen ist der erste Schritt auf dem Weg zur Entwaffnung und zur Kriminalisierung der Bürger. Denn Schengen bringt nicht nur mehr Kriminalität, mehr Einwanderung und mehr Arbeitslosigkeit – mit Schengen wird auch das Waffenrecht verschärft und künftig von Brüssel bestimmt.

Bern, 11. März 2005

mehr zum Thema
Parteizeitung
Artikel teilen
17.02.2020, von Peter Keller
Wie der Bundesrat in den 1960er Jahren die Zuwanderungsprobleme in den Griff bekam? Durch die Festlegung von... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
17.02.2020
Das Bundesgericht hat letzte Woche ein Urteil veröffentlicht, das Kindern von Flüchtlingen auch dann ein Recht auf... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
17.02.2020
Die SVP reicht in der morgigen Sitzung der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates den Antrag ein, dass der... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Energie

Für eine Energieversorgung mit Zukunft.

Landwirtschaft

Für eine einheimische Produktion.

Mensch, Familie, Gesellschaft

Eigenverantwortung statt Bevormundung.

Sozialwerke

Sozialwerke sichern – Missbräuche bekämpfen.

Verkehr

Kampf den Staus und Schikanen im Strassenverkehr.

Armee

Sicherheit für unsere Bevölkerung.

Wir sind Heimat

Die Schweiz hat eine eigene Geschichte, sie ist geprägt von ihren Kulturen, von ihren Traditionen, ihren Werten und den Menschen, die hier im friedlichen Miteinander leben.

Asylpolitik

Asylchaos stoppen.

Eigentum stärken - Freiheit stärken

Gegen Enteignung, für den Schutz der Privatsphäre.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden