Mitmachen
Medienmitteilung

Schengen/Dublin – ein Trojanisches Pferd!

Schengen/Dublin ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Trojanisches Pferd. Das Abkommen kommt hübsch verpackt und mit lobenden Worten begleitet daher. Die Befürworter beklatschen es. Doch Schengen…

(SVP) Schengen/Dublin ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Trojanisches Pferd. Das Abkommen kommt hübsch verpackt und mit lobenden Worten begleitet daher. Die Befürworter beklatschen es. Doch Schengen ist ein heimtückisches Geschenk. Die Weiterentwicklung des Vertrages – und damit die Folgen für die Schweiz – sind unabsehbar. Und letztlich geht es den Befürwortern auch um etwas ganz anderes: dem EU-Beitritt einen Schritt näher zu kommen.

Bis heute gilt das Trojanische Pferd als Inbegriff einer ebenso schlauen wie hinterhältigen Kriegslist. Vergeblich hatte das Heer der Griechen viele Jahre versucht, die stark bewehrten Mauern Trojas zu brechen. Die Stadt galt als uneinnehmbar. Dann schenkten die Griechen der Stadt Troja ein riesiges Holzpferd, in dessen Rumpf sich Soldaten versteckten. Die Trojaner bejubelten das monumentale Pferd und zogen es in die Stadt. Nachts schlichen die griechischen Soldaten aus dem Bauch des Pferdes, öffneten die Stadttore von innen und liessen die griechische Armee in die Stadt einmarschieren.

Die Geschichte wiederholt sich. Parallelen sind offensichtlich. Weil der Bundesrat und die Mehrheit des Parlaments ganz genau wissen, dass das Schweizer Volk niemals Ja zum EU-Beitritt sagen würde, versuchen die EU-Turbos die Schweiz mit einer List immer näher an die EU zu binden, um möglichst bald beitreten zu können. Schengen/Dublin ist das Trojanische Pferd unter den bilateralen Verträgen. Dieser Vertrag würde zu einem massiven Sicherheits- und Souveränitätsverlust der Schweiz führen. Zudem würde Schengen/Dublin der Schweiz grosse Nachteile sowohl im Sicherheits- als auch im Asylbereich bringen.

Alle Zahlen und Fakten sprechen gegen einen Beitritt zum Schengener Übereinkommen: Schengen bringt der Schweiz kaum Nutzen, dafür schwerwiegende Nachteile. So glaubt heute niemand mehr, dass ein Schengen-Beitritt unserem Land zusätzliche Sicherheit bringen würde. Auch in den alten EU-Ländern ist die Kriminalität nach dem Beitritt zu Schengen und der damit verbundenen Grenzöffnung angestiegen. Das Schengen-Informationssystem (SIS) ist zwar ein Versuch, die Fahndungsarbeit zu erleichtern, vermag aber die hohen Erwartungen niemals zu erfüllen, wie Zahlen von Schengen-Ländern belegen. Auch das Dubliner Abkommen erweist sich in der Praxis als bürokratisch und wenig praxistauglich. Selbst die CVP erwähnt in einem Artikel vom 19.5.2005: „Dublin hat ohne Grenzkontrollen keine Wirkung“.

Trotz offensichtlicher Mängel versuchen die Befürworter immer noch, Schengen/Dublin als Gewinn zu verkaufen. Die wahre Absicht, welche hinter diesem Vorgehen steht, ist aber offensichtlich: das Fernziel EU-Beitritt!

Bern, 20. Mai 2005

mehr zum Thema
Vernehmlassung
Artikel teilen
29.04.2021
Die SVP äussert sich grundsätzlich positiv zu dem befristeten Abkommen zwischen der Schweiz und Grossbritannien. Mit dem... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
28.04.2021
Der souveräne Auftritt von Bundespräsident Guy Parmelin in Brüssel darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Mitte-Links-Mehrheit in... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Finanzen, Steuern, Abgaben

Mehr dem Mittelstand, weniger dem Staat.

Armee

Sicherheit für unsere Bevölkerung.

Kultur

Kultur ist keine Staatsaufgabe.

Verkehr

Kampf den Staus und Schikanen im Strassenverkehr.

Werkplatz Schweiz

Mehr Wirtschaftsfreiheit statt Bürokratie.

Eigentum stärken - Freiheit stärken

Gegen Enteignung, für den Schutz der Privatsphäre.

Aussenpolitik

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

Gesundheit

Qualität dank Wettbewerb.

Umwelt

Eine lebenswerte Umwelt für heute und morgen.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden