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SF bringt tendenziösen Dokumentarfilm ohne kritische Stimmen

Das Schweizer Fernsehen (SF) strahlt morgen Mittwochabend den umstrittenen Dokumentarfilm „Vol Spécial" aus, der die Situation in einem Genfer Ausschaffungsgefängnis portraitiert. SF übernimmt…

Das Schweizer Fernsehen (SF) strahlt morgen Mittwochabend den umstrittenen Dokumentarfilm „Vol Spécial" aus, der die Situation in einem Genfer Ausschaffungsgefängnis portraitiert. SF übernimmt bereits in der Ankündigung die tendenziösen Absichten des Films. Kriminelle und Scheinasylanten, welche sich weigern, unser Land freiwillig zu verlassen, werden zu Helden hochstilisiert, die schweizerische Asyl- und Ausländerpolitik als unmenschlich angeprangert. Damit die Diskussionen am TV nicht kontrovers verlaufen, wird die SVP zur politischen Nachlese nicht eingeladen. Kritische Stimmen zu diesem Film sind beim Schweizer Fernsehen offenbar nicht erwünscht.

Die SVP hat schon im Oktober 2011 mit einem Communiqué auf den tendenziösen Film hingewiesen, dessen Verbreitung von der öffentlichen Hand finanziell unterstützt wird und der von einer linkslastigen Jury gar mit dem Jury-Preis der Solothurner Filmtage ausgezeichnet wurde:

Medienmitteilung der SVP vom 13.10.2011: „Hier einige Fakten, die in den vergangenen Wochen in der Presse veröffentlicht wurden: Einer der „Filmhelden" ist ein rückfälliger Drogenhändler. Verurteilt ausserdem wegen Geldwäscherei, acht Versuchen der Identitätsfälschung und drei Heiratsversuchen. Des Landes verwiesen, taucht er nun wieder auf, um gemeinsam mit dem Regisseur für den Film zu werben. Ein anderer „Held", welcher nach dem Tod eines nigerianischen Ausschaffungshäftlings freigelassen wurde, wurde später ebenfalls wegen Drogenhandels zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Nach Aussage des Regisseurs sei er eine leichte Beute gewesen. Was aber soll man zu all den potentiellen Opfern dieser Drogenhändler sagen?

Die tausendende „Unschuldiger", ohne Rechtsgrundlage Eingesperrte, von denen der Film erzählt, sind zu mehr als 70% in ein Strafverfahren verwickelt. Nicht zuletzt haben sich die im Film gezeigten Ausgeschafften allesamt geweigert, in einem normalen Linienflug mit einem ansehnlichen Zustupf in der Tasche nach Hause zurückzukehren. Deshalb blieb als einzige, aber gleichwohl gesetzeskonforme Lösung, die Rückschaffung mit einem Sonderflug (Vol Spécial)."

Das Schweizer Fernsehen (SF) erwähnt diese Tatsachen in der Vorankündigung des Films mit keinem Wort, vielmehr ist von einem „empfindsamen und emotionalen Portrait" die Rede. Die Fakten, dass z.B. die gestern veröffentlichte Kriminalstatistik 2011 aufzeigt, dass immer mehr Ausländer und Scheinasylanten kriminell werden und insbesondere die Westschweizer Kantone und der Tessin darunter leiden, werden verschwiegen. Auch die heute veröffentlichte Statistik des Hochkommissariats für Flüchtlinge zeigt, dass im letzten Jahr weltweit die Zahl der Asylanten um +20% angestiegen ist und die Schweiz mit 10 Asylbewerbern auf 1000 Einwohner den 4. Rang einnimmt unter den Aufnahmeländern. Offenbar sind auch in der Diskussion über den Film kritische Stimmen nicht erwünscht. Stattdessen erhalten einmal mehr SP-Bundesrätin Sommaruga und FDP-Ständerätin Keller-Sutter in zwei Sendungen des SF eine zusätzliche Plattform. Die SVP wird sich die Sendungen zum Film genau ansehen und gegebenenfalls mit einer Beschwerde bei den Aufsichtsorganen des Schweizer Fernsehens reagieren.

 

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