Mitmachen
Medienmitteilung

SVP-Frauen lehnen die irreführende Entwaffungsinitiative ab

Die SVP-Frauen lehnen die irreführende Entwaffnungsinitiative einstimmig ab. Die Initiative bringt keine zusätzliche Sicherheit und verfolgt letztlich die Abschaffung der Armee…

Die SVP-Frauen lehnen die irreführende Entwaffnungsinitiative einstimmig ab. Die Initiative bringt keine zusätzliche Sicherheit und verfolgt letztlich die Abschaffung der Armee.

Die hoch emotionale Initiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ will das bestehende Bewilligungs- und Kontrollsystem für Waffen durch ein neues ersetzen. Alle Armeewaffen müssten neu im Zeughaus aufbewahrt werden, sämtliche Feuerwaffen müssten neu vom Bund statt von den Kantonen registriert werden, neu fordert die Initiative zudem einen Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis für den Umgang mit Feuerwaffen und Munition.

Längst kann der Wehrmann seine persönliche Waffe im Zeughaus hinterlegen. Seit 2007 hat er auch keine Taschenmunition mehr zu Hause. Das heutige Waffengesetz und die Waffenverordnung regeln den Erwerb und den Besitz von Waffen umfassend und ausführlich. Die kantonalen Waffenbüros erfassen beim Erwerb von Faustfeuerwaffen die Personalien der erwerbenden und der übertragenden Person elektronisch. Der Austausch der Daten unter den Kantonen ist geregelt und sichergestellt. Die neu geforderte Registrierung durch den Bund bringt nur zusätzliche Kosten und wird schwerfälliger. Wie der Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis abzulegen wäre, lässt die Initiative offen. Auch hier Augenwischerei und Wiegen in falscher Sicherheit. Wer illegal und verbrecherisch eine Waffe erwerben will, weiss heute und morgen wie er das anzustellen hat. Alle Vorschriften über Schutz und Sicherheit dazu sind vergebens. Hier sind andere Mittel gefragt.

Wer ist denn schon für Waffengewalt? Keine einzige vernünftige Person, weder Mann noch Frau. Jeder Suizidfall ist einer zuviel, in der Tat werden aber von allen Suiziden mit Schusswaffen (insgesamt 17% aller Suizide) nur gerade 5% mit einem Armeesturmgewehr und 3% mit einer Armeepistole verübt. Bei Tötungsdelikten werden in rund 23% der Fälle Schusswaffen eingesetzt. Absolute Sicherheit kann aber niemand garantieren. Am wenigsten die Initiative mit ihrem trügerischen Titel. Falsche Sicherheit vorzutäuschen ist aber heuchlerisch und populistisch. So darf man sich zu Recht fragen, was denn die Initiative eigentlich bewirken soll. Sie ist ein weiterer Versuch, unsere Armee tranchenweise abzuschaffen. Zudem unterstellt sie unseren Schweizer Wehrmännern Verantwortungslosigkeit und Labilität.

Die SVP-Frauen sagen einstimmig, klar und deutlich Nein zu dieser falsch gemeinten Initiative.

Artikel teilen
Themen
mehr zum Thema
Parteizeitung
Artikel teilen
19.02.2019, von Yves Nidegger
Die Fehlentwicklungen im schweizerischen Sanktionssystem müssen rasch beseitigt werden. Aber der Ständerat hat die Strafrahmenharmonisierung in einer... mehr lesen
Vernehmlassung
Artikel teilen
12.02.2019
Die SVP Schweiz lehnt die Änderung des Waffengesetzes vom 28. September 2018 und damit auch die vorliegende... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
30.01.2019
Seit Annahme der Ausschaffungsinitiative ist klar: Ausländer, die für eine sogenannte Katalogtat rechtskräftig verurteilt wurden, müssen die... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Gesundheitspolitik

Qualität dank Wettbewerb

Kulturpolitik

Kultur ist Sache der Kultur

Energiepolitik

Für eine sichere und günstige Energieversorgung

Umweltpolitik

Intakte Umwelt für uns und unsere Nachkommen

Aussenpolitik

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung

Bürger & Staat

Bedrohte Freiheit verteidigen

Sportpolitik

Gut für Körper und Geist

Asylpolitik

Asylchaos endlich beenden

Sicherheitspolitik

Kriminelle bestrafen statt hätscheln

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen


Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden