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SVP International: Wahlauftakt mit Manifest und Kaktus

Die Auslandschweizer-Sektion der Schweizerischen Volkspartei tritt in acht Kantonen mit eigenen Listen zu den Nationalratswahlen vom 23. Oktober 2011 an. Damit bekräftigt sie den Anspruch der…

Die Auslandschweizer-Sektion der Schweizerischen Volkspartei tritt in acht Kantonen mit eigenen Listen zu den Nationalratswahlen vom 23. Oktober 2011 an. Damit bekräftigt sie den Anspruch der Fünften Schweiz auf einen Sitz im Parlament. Die Kernthemen der SVP International wurden in Form eines Manifests vereint und vorgestellt. Gleichzeit übt sie heftige Kritik an der Führung des Aussendepartements. Sowohl die Unterstützung der Auslandschweizer als auch die Verteidigung der Schweizer Souveränität sind nicht mehr gewährleistet. Aus diesem Grund hat die SVP International Bundesrätin Calmy-Rey nach der Pressekonferenz einen Kaktus übergeben.

An der heutigen Pressekonferenz hat die Auslandschweizer-Sektion der SVP über ihre Nationalratslisten in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Genf, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn und Zürich informiert. Nachdem sie 2003 mit einer Liste im Kanton Basel-Landschaft und 2007 mit drei Listen in Genf, Schaffhausen und Zürich angetreten ist, präsentiert sie für die Wahlen 2011 über 50 Kandidaten auf acht Listen. In allen Kantonen steigen profilierte und international erfahrene Kandidaten ins Rennen, welche sich für ihre Landsleute im In- und Ausland einsetzen. Hauptziel des Wahlkampfes ist ein Sitz im Nationalrat. Gleichzeitig soll aber auch auf die Interessen und Ansprüche der Mitbürger in der Ferne eingegangen werden. Die Forderungen in diesem Bereich hat die SVP International in Form eines Manifestes zusammenfasst und den Medien präsentiert.

Weiter hat die SVP International die Medien auch über die negativen Erfahrungen, welche viele Schweizer im Ausland mit der Politik der Ausseministerin Micheline Calmy-Rey machen müssen, orientiert. Leider mussten sie in den letzten Jahren immer wieder feststellen, dass die Unterstützung durch das EDA immer öfters zu wünschen übrig lässt, bspw. durch die ersatzlose Schliessung wichtiger Konsulate. Auch die aussenpolitischen Verfehlungen des Aussendepartementes und deren Auswirkungen insbesondere auf die Schweizer Souveränität können die Mitbürger im Ausland hautnah miterleben. Aus diesem Grund übergab die SVP International Bundesrätin Calmy-Rey im Anschluss an die Pressekonferenz einen Kaktus. Für die neue Legislatur fordert die SVP International, dass das Aussendepartement von der Schweizerischen Volkspartei übernommen wird, zum Wohle der Schweiz und der Schweizer – im In- und Ausland.

Die SVP International, die Auslandschweizer-Sektion der SVP, wurde 1992 gegründet und verfügt über mehrere hundert Mitglieder auf allen Kontinenten. Innerhalb der SVP hat sie den Rang einer Kantonalpartei und damit auch ihre eigenen Vertreter in den Gremien der Volkspartei. Im Vorstand der SVP International finden sich engagierte Auslandschweizer und einflussreiche SVP-Politiker. Die Verbindung der Auslandschweizer zum eidgenössichen Parlament ist über die SVP-Nationalräte direkt sicher gestellt. Weitere Informationen finden Sie auf www.svp-international.ch

 

 

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