Mitmachen
Medienmitteilung

SVP kämpft für den Erhalt der Privatsphäre im Inland

Die SVP lehnt in ihrer heute abgegebenen Vernehmlassungsantwort einen Systemwechsel bei der Verrechnungssteuer ab.

Die SVP lehnt in ihrer heute abgegebenen Vernehmlassungsantwort einen Systemwechsel bei der Verrechnungssteuer ab. Die Vorlage macht zum aktuellen Zeitpunkt vor dem Hintergrund verschiedener offener Dossiers im Steuerbereich keinen Sinn und könnte bereits morgen durch Entwicklungen in anderen Bereichen überholt sein. Der bundesrätliche Vorschlag stellt mit der vorgesehenen Meldeoption zudem die Weichen in Richtung Aufgabe der Privatsphäre im Inland, was die SVP entschieden bekämpft.

Schockiert ist die SVP in diesem Zusammenhang über die Position der Schweizerischen Bankiervereinigung, welche noch weiter geht als der Bundesrat und aus purem Eigennutz einem automatischen Informationsaustausch im Inland (zwischen Banken und Steuerbehörden) das Wort redet. Damit werden die Interessen der Bankkunden verraten. Der Systemwechsel bei der Verrechnungssteuer führt zudem zu erheblichen Zusatzbelastungen und Risiken für Kantonal- und Regionalbanken, was schliesslich in einer Abnahme der Bankenvielfalt münden würde. Die SVP fordert eine rasche Abstimmung über die Volksinitiative «Ja zum Schutz der Privatsphäre», damit in diesem Bereich endlich Klarheit geschaffen wird.

Lösung für Bildung von Eigenkapital ermöglichen
Durch den vorgeschlagenen Systemwechsel bei der Verrechnungssteuer würde zwar die heute geltende Schlechterstellung für inländische Emittenten beseitigt und der Kapitalmarkt belebt, dies jedoch mit erheblichen administrativen Kosten und Risiken, da verschiedene Besteuerungssysteme nebeneinander geführt werden müssten. Da die Vorlage zudem konzeptionell unausgegoren ist und die Weichen für eine Aufhebung der Privatsphäre im Inland stellt, lehnt die SVP die vorgeschlagene Reform der Verrechnungssteuer in der vorliegenden Form und zum jetzigen Zeitpunkt ab. Die SVP befürwortet indes eine Lösung für die Weiterführung für die auf Ende 2016 auslaufende Verrechnungssteuerbefreiung von Pflichtwandelanleihen und Anleihen mit Forderungsverzicht im Sinne des Bankengesetzes, um die Too big to fail-Vorgaben für systemrelevante Banken sicherzustellen.

Artikel teilen
Themen
mehr zum Thema
Medienmitteilung
Artikel teilen
19.02.2019
Der Bundesrat will in den nächsten vier Jahren insgesamt rund 150 Millionen Franken in den intransparenten Globalen... mehr lesen
Vernehmlassung
Artikel teilen
06.02.2019
Die SVP unterstützt eine möglichst schlanke Regulierung im Bereich der Finanzdienstleistungen. Aus Sicht der SVP ist die... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
20.11.2018, von Franz Grüter
Politik und Wirtschaft aber auch die gesellschaftlichen Entwicklungen werden immer unberechenbarer. Damit sind die Folgen für die... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Medienpolitik

Mehr Vielfalt, weniger Staat

Religionen

Zu unseren Werten stehen

Sonderfall Schweiz

Selbstbestimmt und selbstbewusst

Kulturpolitik

Kultur ist Sache der Kultur

Finanzpolitik

Mehr dem Mittelstand, weniger dem Staat

Asylpolitik

Asylchaos endlich beenden

Ausländerpolitik

Zuwanderung begrenzen

Bildungspolitik

Praxisorientierte Bildung statt Reformhektik

Verkehrspolitik

Freie Fahrt ohne Schikanen

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen


Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden