Mitmachen
Medienmitteilung

Viel zu hohe Zuwanderung bei schwacher Konjunktur

Im ersten Quartal 2016 sind erneut 15'000 Personen mehr in die Schweiz ein- als ausgewandert. Hochgerechnet auf das ganze Jahr würde dies einer Netto-Zuwanderung von über 60'000 Personen entsprechen, mehr als der Grössenordnung der Stadt Biel.

Im ersten Quartal 2016 sind erneut 15'000 Personen mehr in die Schweiz ein- als ausgewandert. Hochgerechnet auf das ganze Jahr würde dies einer Netto-Zuwanderung von über 60'000 Personen entsprechen, mehr als der Grössenordnung der Stadt Biel. Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene sind dabei nicht einmal berücksichtigt. Bei weiterhin schwächelnder Konjunktur und wöchentlichen Meldungen von Entlassungen ist eine Zuwanderung in dieser Grössenordnung viel zu hoch und stellt eine zunehmende Belastung dar. Dies wird durch die Tatsache unterstrichen, dass im ersten Quartal nur gerade 47,4% der Zuwanderung zum Zweck der Erwerbstätigkeit erfolgte.

Die Zuwanderung in unser Land hält trotz schwieriger Wirtschaftslage an und bewegt sich in Grössenordnungen, die früher nicht einmal in Zeiten einer Hochkonjunktur zu verzeichnen waren. So gab es beispielsweise vor 2007 während 30 Jahren nie einen Wanderungssaldo von über 60'000 Personen. Dass die Einwanderung auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hoch bleibt und nur zu einem beschränkten Teil in den Arbeitsmarkt erfolgt, zeigt für die SVP, dass dringender Handlungsbedarf gegeben ist. Die international vergleichbare Erwerbslosenquote liegt bei der ausländischen Bevölkerung in der Schweiz bei mittlerweile 8,8%. Die von Volk und Ständen beschlossene Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung, inklusive Inländervorrang, ist endlich umzusetzen. Das Parlament muss hier rasch wirkungsvolle Massnahmen beschliessen und nicht ein zunehmendes Problem weiter vor sich herschieben. Kommt hinzu, dass Asylsuchende und vorläufig aufgenommene Personen in der Statistik nicht erfasst sind und den Rückgang im Bereich der übrigen ausländischen Bevölkerung teilweise kompensieren.

mehr zum Thema
Editorial
Artikel teilen
13.07.2018, von Andreas Glarner
Statt zuhause endlich das Asylproblem zu lösen, jettet Frau Bundesrätin Sommaruga mal wieder in der Welt herum... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
22.06.2018
Im Rahmen von Asylverfahren sollen künftig auch Mobiltelefone zur Feststellung der Identität und Herkunft untersucht werden dürfen.... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
08.06.2018
Eine beschleunigte Abwicklung der Asylverfahren wäre positiv. Doch es werden die falschen Leute «beschleunigt bearbeitet», weil unsere... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Sicherheitspolitik

Kriminelle bestrafen statt hätscheln

Energiepolitik

Für eine sichere und günstige Energieversorgung

Eigentum

Gegen Enteignung, für den Schutz der Privatsphäre

Sozialpolitik

Sozialwerke sichern, Missbräuche bekämpfen

Ausländerpolitik

Zuwanderung begrenzen

Verkehrspolitik

Freie Fahrt ohne Schikanen

Aussenpolitik

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung

Medienpolitik

Mehr Vielfalt, weniger Staat

Wirtschaftspolitik

Mehr Wirtschaftsfreiheit statt Bürokratie

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen


Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeige zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anzubieten zu können und Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Auserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden