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Medienmitteilung

Widersprüchlicher Tourismusverband

Die Übernachtungszahlen des letzten Jahres, welche Schweiz Tourismus präsentierte, zeigen, dass Schengen/Dublin der Schweiz kaum mehr Touristen bringen wird. Ausgerechnet Touristen aus China, die..

(SVP) Die Übernachtungszahlen des letzten Jahres, welche Schweiz Tourismus präsentierte, zeigen, dass Schengen/Dublin der Schweiz kaum mehr Touristen bringen wird. Ausgerechnet Touristen aus China, die ein Einreisevisum für die Schweiz brauchen, besuchen unser Land bereits heute in Massen. Demgegenüber stagniert oder sinkt die Zahl deutscher Touristen, die kein Visum benötigen. Am Visum kann es also nicht liegen!

Immer mehr Chinesen kommen in die Schweiz. 2004 waren es 230’000 Übernachtungen chinesischer Touristen. Für 2005 rechnet Tourismus Schweiz sogar mit 300’000 Übernachtungen und geht mittelfristig von jährlichen Zuwachsraten um die 25 Prozent aus.

Während die Zahlen der Gäste aus Ländern, die ohne Visum in die Schweiz einreisen können, stagnieren oder sogar rückläufig sind, wachsen die Besucherzahlen aus Ländern, die ein Visum für die Schweiz benötigen. Das zeigt klar: Ein Einreisevisum ist und war noch nie ein Grund, ein Land nicht zu besuchen. Dieses Argument wird von Schengen-Befürworten aus politischen Gründen an den Haaren herbei gezogen. Auch die Kosten für ein solches Visum können nicht als Grund dienen. Denn Touristen, die das Geld für Ferien in der Schweiz aufbringen können, darf man zum Vorneherein nicht zu den minderbemittelten Erdenbürgern zählen. Zudem kann die Schweiz die Gebühren für Einreisevisa von sich aus tiefer ansetzen, wenn sie den Eindruck hat, diese seien zu hoch. Oder sie kann China gänzlich von der Visumpflicht befreien, wenn sie das will. Die Schweiz ist heute noch frei – und das ist gut so! Mit Schengen bestimmt Brüssel unsere Visa-Politik.

Die Schweiz ist heute eines der attraktivsten Reiseländer der Welt. Die Touristen kommen, weil die Schweiz ein einzigartiges Land ist. Sauberkeit, Sicherheit und eine unvergleichliche Landschaft machen die Schweiz attraktiv und interessant. Der Beitritt zu Schengen und damit die Aufhebung der Grenzkontrollen führt jedoch zu mehr Kriminalität und mehr illegaler Einwanderung. Wenn in der Schweiz erst mal die Taschen- oder Autodiebstähle, Einbrüche und Überfälle zunehmen, verliert unser Tourismus rasch einer seiner wichtigsten Vorteile – die Sicherheit. Dann kommen auch die Chinesen nicht mehr.

Bern, 22. April 2005

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