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Medienmitteilung

Zahl der Arbeitslosen aus der EU steigt

Die heute veröffentlichten Arbeitslosenzahlen zeigen eine beunruhigende Entwicklung. Nachdem über längere Zeit insbesondere Angehörige aus Drittstaaten durch die hohe Zuwanderung in die Arbeitslosigkeit verdrängt wurden, steigen nun auch die Arbeitslosenzahlen aus der EU an.

Die heute veröffentlichten Arbeitslosenzahlen zeigen eine beunruhigende Entwicklung. Nachdem über längere Zeit insbesondere Angehörige aus Drittstaaten durch die hohe Zuwanderung in die Arbeitslosigkeit verdrängt wurden, steigen nun auch die Arbeitslosenzahlen aus der EU an.

Insgesamt waren Ende November 2013 über 5‘500 Personen mehr ohne Arbeit als im Monat zuvor (insgesamt 139‘073). Dabei darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass in der offiziellen Statistik ein Teil der Erwerbslosen gar nicht auftaucht, weil sie ausgesteuert sind und aus den Statistiken der regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) fallen. Fast 77% der neu arbeitslos gewordenen Personen sind Ausländer. Und davon stammen wiederum 76% aus der EU. Oder anders ausgedrückt: Im vergangenen Monat wurden pro Tag 110 EU-Bürger neu arbeitslos. Allein unter den in der Schweiz lebenden Portugiesen waren im November 1849 Personen zusätzlich als arbeitslos gemeldet. Dies entspricht innerhalb eines Monats einer Steigerung von fast 19% oder einer Arbeitslosenquote von 8,2% unter den Portugiesen (vor einem Jahr 7,3%). Bei den erst 2007 aufgenommenen EU-Mitgliedern Rumänien und Bulgarien liegt die Quote mittlerweile gar bei 12,5% (vor zwei Jahren 6,1%).

Auch wenn beim jüngsten Zuwachs saisonale Gründe eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen dürften, so waren Ende November 2013 doch über 7‘000 Leute mehr ohne Arbeit als noch ein Jahr zuvor (18‘000 mehr als vor zwei Jahren) und dies, trotz stabiler Konjunkturlage. Und ein immer grösserer Teil des Zuwachses der Arbeitslosigkeit geht mittlerweile auf EU-Ausländer zurück. Zur Erinnerung: Die Zahl der Arbeitslosen ist seit Einführung der Personenfreizügigkeit nie mehr auf den Bestand von 2001 gesunken.

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