Mitmachen
Medienmitteilung

Zu früh gefeiert, Herr Merz!

Das Eidgenössische Finanzdepartement begeht heute den „Tag der erfüllten Steuerpflicht" und bedankt sich bei den Bürgern für ihren Einsatz. Doch die Feier findet viel zu früh statt. Würde das…

(SVP) Das Eidgenössische Finanzdepartement begeht heute den „Tag der erfüllten Steuerpflicht“ und bedankt sich bei den Bürgern für ihren Einsatz. Doch die Feier findet viel zu früh statt. Würde das Finanzdepartement alle Zwangsabgaben bei der Berechnung mit einbeziehen, so müssten die Schweizerinnen und Schweizer bis zum 1. Juli dieses Jahres nur für die öffentliche Hand arbeiten. Und die politische Linke will noch mehr. Dies akzeptiert die SVP nicht. Sie fordert eine Reduktion der Steuer-, Gebühren- und Abgabenlast in der Schweiz.

Heute feiert Bundesrat Merz mit seinem Finanzdepartement den „Tag der erfüllten Steuerpflicht“. Die SVP freut sich für den Finanzminister, geht aber davon aus, dass seine Beamten bis Ende Jahr trotzdem noch etwas zu tun haben.

Die Rechnung der Bundesbeamten ist geschönt. Es wird viel zu früh gefeiert. Happige Zwangsabgaben, denen sich niemand entziehen kann, wie etwa für die Unfallversicherungsprämien (UVG), obligatorische berufliche Vorsorge (BVG), Krankenkassenprämien etc. werden vom Finanzdepartement nicht berücksichtigt. Würde der Bund sämtliche Steuern, Gebühren und Zwangsabgaben zur Festlegung des „Tages der erfüllten Steuerpflicht“ berücksichtigen, so gäbe es frühestens Anfang Juli etwas zu feiern. Die Schweizer arbeiten also nicht nur die ersten 106 Tage für den Staat, sondern 182 Tage des Jahres. Alleine in den 90er Jahren wurde die Belastung durch Steuern, Gebühren und Zwangsabgaben so stark erhöht, dass die Schweizer deswegen 20 Tage länger für den Staat arbeiten müssen.

Doch damit nicht genug. Rot-Grün hat bereits zahlreiche neue Steuerprojekte im Köcher und will den Bürgern noch mehr Geld aus der Tasche ziehen: Abgabe auf Atomstrom, Lohnprozente zur IV-Finanzierung, Lohnprozente zur Sanierung der Arbeitslosenversicherung, CO2-Abgabe, Erhöhung der SRG-Gebühren, nationale Erbschaftssteuer, Kapitalgewinnsteuer, Lenkungsabgaben auf Alkoholika und Cannabis, Reichtumssteuer usw.

Wenn es nach den Linken ginge, müssten die Schweizer bis in den Herbst hinein nur noch für den Staat arbeiten. Das muss abgewendet werden. Wer etwas leistet, soll belohnt werden. Deshalb dürfen die Schweizer nicht immer länger zur Arbeit für den Staat gezwungen werden. Die SVP lehnt sämtliche neuen Steuerideen der Linken ab und fordert eine deutliche steuerliche Entlastung der Bevölkerung.

Bern, 16. April 2007

mehr zum Thema
Medienmitteilung
Artikel teilen
25.11.2020
Bundesrat Alain Berset will mit seiner BVG-Vorlage die linke Umverteilungspolitik auf die Pensionskassen ausweiten. Das ist ein... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
18.11.2020
Den Unternehmen, die aufgrund der der staatlich verfügten Corona-Schutzmassnahmen in wirtschaftliche Not geraten sind, soll geholfen werden.... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
27.09.2020
Die SVP Schweiz nimmt das Nein zur Begrenzungsinitiative mit Bedauern zur Kenntnis. Offenbar hat die Guillotine-Klausel gewonnen... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Gesundheit

Qualität dank Wettbewerb.

Ausländerpolitik

Zuwanderung auf ein gesundes Mass reduzieren.

Umwelt

Eine lebenswerte Umwelt für heute und morgen.

Bildung

Abgehobene Reformen stoppen, zurück zur praxisorientierten Bildung.

Medien

Mehr Vielfalt, weniger Staat.

Sport

Gut für Körper und Geist.

Energie

Für eine Energieversorgung mit Zukunft.

Eigentum stärken - Freiheit stärken

Gegen Enteignung, für den Schutz der Privatsphäre.

Asylpolitik

Asylchaos stoppen.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden