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Der Getränkehandel und die gesamte Gastro-Zulieferbranche spüren die Einschränkungen wegen Corona hautnah

Als Miteigentümer und Braumeister einer Brauerei mit angeschlossenem Getränkehandel in der Innerschweiz spüren ich und die gesamte Gastro-Zulieferbranche die Einschränkungen wegen Corona hautnah. Unser Betrieb steht wirtschaftlich seit bald 2 Jahren stark unter Druck. 60% unseres Umsatzes machen wir in der Gastronomie und 20% mit Lieferungen an kleine und grosse Feste, wie Chilbi, Open Airs und jetzt Fastnachtsanlässe.

von Alois Gmür, Nationalrat Die Mitte und Präsident SwissDrink

Bei der Totalschliessung im letzten Jahr hatten wir 50% weniger Umsatz als in einem normalen Jahr. Aktuell ist es nicht mehr so viel, aber immer noch mehr als 30% weniger als normal. Unsere Bierbrauer und Chauffeure sind aktuel in Kurzarbeit. Ich merke je länger je mehr Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern. Die Kurzarbeit schlägt auf die Psyche des betroffenen Personals. Sie wären glücklich, einfach wieder normal arbeiten zu können.

Die Restaurants in den Dörfern, wo man sich zu einem Feierabendbier oder nach der Musik- oder Gesangsprobe, nach dem Turnen oder der Feuerwehrübung trifft, werden schlecht besucht. Am Abend sind die Gaststätten ohne Gäste und die Dörfer wie leergefegt. In den Städten fehlen wegen der Homeofficepflicht in den Firmenkantinen und in den Speiselokalen die Mittags- und Feierabendgäste.

Unser Betrieb hat das Glück, dass wir über den Detailhandel und den Heimverkauf noch Umsatz kompensieren können. Das ist aber nur einen Tropfen auf den heissen Stein. Die Zertifikatspflicht hält viele Leute davon ab Gaststätten zu besuchen. An vielen Orten fehlen die Ungeimpften in den Restaurants. Viele Gruppen sind wegen den Vorschriften aber auch aus Angst vor einer Ansteckung auseinandergerissen. Es macht keinen Spass, wenn man sich nicht mehr in gewohnter Runde treffen und austauschen kann.

Diese Entwicklung hat für uns als Zulieferer der Gastronomie grosse wirtschaftliche Folgen, die es jetzt zu berücksichtigen gilt.

Ich bitte deshalb den Bundesrat Einschränkungen wie die Zertifikatspflicht, die Umsatzeinbussen verursacht und zudem die Gesellschaft spaltet sofort aufzuheben. Die Homeofficepflicht sollte ebenfalls aufgehoben werden.

Wir alle wollen so schnell als möglich unser früher gewohntes Leben wieder führen und miteinander arbeiten, miteinander geniessen, miteinander einen Kaffee, ein Gläschen Wein oder ein bekömmliches Bier trinken.

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