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Die SVP Luzern ist für die Kantonswahlen gerüstet

Die Zeit der ungebrochenen CVP-Dominanz nähert sich ihrem Ende. Die SVP liegt heute nur noch 2% hinter der CVP.

Geschätzte Delegierte, mit seinen rund 380 000 Einwohnern liegt der Kanton Luzern als Urkanton im Herzen der Schweiz. Sowohl wirtschaftlich, bildungspolitisch wie auch verkehrstechnisch bildet Luzern eine wichtige Zentrumsfunktion innerhalb der Zentralschweiz.

Seit Jahrhunderten charakterisiert den Kanton Luzern eine ausgesprochen katholisch-konservative Verankerung. Über lange Zeit angeführt von den Gnädigen Herren zu Luzern, war unser Kanton aber seit jeher stark ländlich und bäuerlich geprägt.

Während die katholisch geprägte Regierung 1847 mit dem Sonderbundskrieg auch mal „mit den Hellebarden“ gegen aus ihrer Sicht fehlgeleitete Entwicklungen in der Eidgenossenschaft zum Kampfe rief, haben sich die Katholisch-Konservativen (KK), 1971 in der heutigen CVP aufgegangen, und die Liberalen, sprich FDP, im Verlaufe der Zeit miteinander arrangiert.

Noch heute zeichnet sich die Luzerner Classe politique stark aus durch die Eigenschaft, Missstände zu verschweigen oder unter dem Deckel zu halten. Dies verbunden mit einer starken Obrigkeitsgläubigkeit. Oft, wenn es um unnütze oder überteuerte Prestigeprojekte geht, will der Kanton Luzern in vorauseilendem Gehorsam zu den Ersten gehören, die sich einreihen. Ich erwähne hier Beispiele wie HarmoS, Gemeindefusionen, Lehrplan 21 oder E-Voting.

Geschätzte Delegierte, erst als vor 23 Jahren im Zuge der schicksalshaften EWR-Abstimmung die SVP des Kantons Luzern gegründet wurde, begann das über Jahrzehnte verkrustete Machtkartell der Selbsterhaltungs- und Verwaltungsparteien CVP und FDP zu bröckeln. Um ihre Pöstchen und Pfründe bangend, haben sie es uns alles andere als leicht gemacht, Fuss zu fassen. Noch heute wird an vielen Orten nichts unversucht gelassen, um die SVP mit taktischen Winkelzügen von der Mitentscheidung auszugrenzen.

Doch die Zeit der ungebrochenen CVP-Dominanz nähert sich langsam ihrem Ende zu. Zwar wurde die CVP bei den letzten Nationalratswahlen 2011 mit rund 27% noch einmal wählerstärkste Partei. Mit diesem historischen Tiefststand liegt sie aber bloss noch knapp 2% vor der SVP, der zweitstärksten Partei.

Am 29. März stehen die kantonalen Erneuerungswahlen an. Die SVP tritt mit 64 Kandidatinnen und Kandidaten an. Das Luzerner Team wird alles daran setzen, die Erfolgsserie der anderen Kantonalparteien fortzusetzen, und nach den siegreichen Wahlen von 2011 noch einen obendrauf zu setzen. Dies mit dem klaren Ziel, die aktuelle Sitzzahl von 27 Kantonsräten weiter zu steigern.

Und obwohl wir die zweitgrösste Partei im Kanton Luzern sind, ist die SVP seit 2007 nicht mehr in der Luzerner Regierung vertreten. Mit Paul Winiker stellt unsere Partei deshalb einen fähigen, kompetenten und lösungsorientierten Regierungsratskandidaten den Luzernerinnen und Luzernern zur Wahl vor. Sein Leistungsausweis als Gemeindepräsident von Kriens, der drittgrössten Gemeinde im Kanton Luzern, spricht für sich. Die Leistungen und Erfahrungen von Paul Winiker werden in unserer Regierung und unserem Kanton, auf den schwierige Zeiten zukommen, mehr denn je benötigt.

Geschätzte Delegierte, gerade hier im traditionell CVP-dominierten Luzerner Hinterland gibt es für die SVP noch viel Potenzial. Dieses Potenzial wollen wir mit einer verlässlichen, konsequenten und gradlinigen Politik, auf der Linie der SVP Schweiz, künftig noch effizienter abschöpfen. Dabei nehmen wir den Schwung der jüngsten Wahlerfolge im Kanton Baselland gerne mit. Aber auch mit dem weiteren Ausbau der Parteibasis werden wir konsequent weiterfahren. Noch fehlt uns in 14 Gemeinden eine eigene Ortspartei. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die letzten weissen Flecken auf der Landkarte noch zu schliessen.

Geschätzte Delegierte, ich wünsche Ihnen allen nun eine erfolgreiche und gefreute Delegiertenversammlung, und einen schönen Aufenthalt im Kanton Luzern.

Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit!

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