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Referat
Medienkonferenz vom 11. September 2003

Gewalt: Auch das haben wir den anderen Parteien zu verdanken!

Aggression, Gewalt, Drogen, An- und Übergriffe, Sachbeschädigungen an Schulanlagen und Kindergärten gehören leider zum heutigen Alltag. Die Situation ist alarmierend und schlägt sich in der…

Marianne Steiner, Vizepräsidentin SVP-Frauen Schweiz, Kaltbrunn (SG)

Aggression, Gewalt, Drogen, An- und Übergriffe, Sachbeschädigungen an Schulanlagen und Kindergärten gehören leider zum heutigen Alltag. Die Situation ist alarmierend und schlägt sich in der Kriminalstatistik ganz klar nieder.

Wer ist denn überhaupt für dieses Chaos verantwortlich?

Linke und nette Politiker aus sozialistischen Kreisen, welche sich für das allgemeine Laisser-faire in Politik und Gesellschaft und für die Einführung der antiautoritären Erziehung stark gemacht haben. Mit der antiautoritären Erziehung geben die Eltern die Verantwortung, die sie allein für ihre Kinder tragen, bereits bei der Geburt ab. Die kleinen Erdenbürger werden damit buchstäblich ins kalte Wasser geworfen, sie sollen bereits von Geburt an wissen, was recht und unrecht ist. Sie lernen keine Richtlinien, keine Leitplanken, keine Grenzen mehr, obwohl sie diese heute wie damals immer wieder herausfordern. Die steigende Anzahl jugendlicher Straftäter ist beängstigend und kann nicht tatenlos hingenommen werden.

Mut zum Umbruch

Es ist höchste Zeit, einen Marschhalt zu machen – zurückzublicken – aus Fehlern zu lernen und den Mut aufzubringen, den Kurs der falschen Politik endlich zu ändern. Wir rufen alle Eltern auf, ihren Kindern von Geburt an wieder Richtlinien, Leitplanken und Grenzen zu setzen. Denn ein Kind lernt dies einfacher von Geburt als erst später als Erwachsener. Wie heisst doch das Sprichwort: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Alle – nicht nur die Kinder – sondern auch wir Erwachsene brauchen Richtlinien, Leitplanken und Grenzen, damit überhaupt ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft gewährleistet wird.

Nur so bekommen wir dieses Problem überhaupt in den Griff. Wer diese Grenzen überschreitet, soll dafür auch bestraft werden.

Die SVP Frauen fordern

Eine Verschärfung des Jugendstrafrechts

Der Drogenkonsum nimmt zu und damit auch die Folgen von körperlichen und psychischen Störungen bei Jugendlichen. Gewaltdelikte stehen in der Regel mit dem Konsum von Rauschmitteln im Zusammenhang. Die Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen für die fatalen Folgen des Rauschgift- und Alkoholkonsums muss im Elternhaus beginnen und in den Schulen und Bildungsstätten konsequent weitergeführt werden. Prävention muss mit repressiven Massnahmen kombiniert werden, wenn sie breite Wirkung erzielen soll.

Die SVP Frauen fordern

Mehr Repression gegen Drogen und Rauschmittelkonsum unter Jugendlichen

Die Signale des Bundesamtes für Gesundheit in Richtung Drogenliberalisierung haben katastrophale Wirkung. Der Drogenkonsum nimmt laufend zu und damit auch all die gesundheitlichen Folgen daraus.

Die SVP Frauen fordern

Eine Korrektur der verantwortungslosen Rauschgiftpolitik des Bundes

Die Schweizer Politik strebt hier einmal mehr an falscher Stelle einen internationalen Spitzenplatz an. Diese Entwicklung ist fatal. Neueste Studien haben bewiesen, dass Drogen nicht einfach ein Konsumgut sind, sondern die Gesundheit massiv schädigen. Hier sind klare Signale notwendig.

Die SVP Frauen fordern

Keine Legalisierung von weichen Drogen!

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