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Referat
Medienkonferenz vom 11. September 2003

Gewalt: Die Schule ist keine Therapieanstalt

Mehr präventive Kontrollen an Schulen und Bildungsstätten und ein striktes Durchgreifen gegen die Gewalt. "Im Elternhaus muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland." Dieser Spruch von Jeremias…

Mehr präventive Kontrollen an Schulen und Bildungsstätten und ein striktes Durchgreifen gegen die Gewalt

„Im Elternhaus muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland.“ Dieser Spruch von Jeremias Gotthelf hat heute noch seine Berechtigung.

Die Eltern tragen die Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder. Unser Schulsystem übernimmt lediglich einen Lehrauftrag, in dem es die erzieherischen Aufgaben der Eltern unterstützt. Unterlassene Erziehungsarbeit können unsere Lehranstalten nur bedingt nachholen.

Die Probleme, welche das Bildungswesen beeinträchtigen sind hausgemacht. Eine Frau, die sich für die Familie und für die wertvolle Arbeit als Mutter entscheidet, wird oft nicht mehr für voll genommen! Eine der wichtigsten Aufgaben in unserer Gesellschaft ist allmählich zu einer bedeutungslosen Nebenrolle deklariert worden. Gleichstellungsbüros mischen sich in die Privatangelegenheiten der Familien ein und bestimmen darüber, wer für welche häuslichen Aufgaben zuständig sein soll. Die Ungefragten und Leidtragenden sind die Kinder und Jugendlichen, welche ihren Frust vielfältig zum Ausdruck bringen.

Das hat fatale Folgen für die Entwicklung der Kinder, weil sie oft sich selber überlassen oder in Krippen und Tagesstätten untergebracht werden müssen.

Die Lehrer werden zusehends in erzieherische Aufgaben gedrängt, und können sich immer weniger auf ihren eigentlichen Lehrauftrag konzentrieren.

Sie brauchen Messgrössen und Vorbilder, um sich ihre sozialen Fähigkeiten anzueignen. Das gegenseitige Vertrauen und die Motivation vom Elternhaus und Lehrerschaft steigert die individuelle Leistungsfähigkeit und den Durchhaltewillen des Einzelnen. Entscheidende Kompetenzen nicht nur für die Schulzeit, sondern für das Leben überhaupt werden so erfahren.

Immer mehr hat in letzter Zeit die Gewalt an unseren Schulen Einzug gehalten. Dies wird einerseits hervorgerufen durch zunehmend multikulturell durchmischte Schulklassen mit fremdsprachigen Kindern und anderen Kulturen, andererseits durch eine mangelhafte Erziehung und einer Laisser-faire Mentalität in den Entwicklungsphasen der Ablösung.

Gleichgültiges Hinwegsehen ist viel bequemer, als hinzusehen und sich mit der Problematik auseinanderzusetzen. Darauf ist auch das mittelmässige Abschneiden der Schweiz in der 2001 veröffentlichten PISA Studie zurückzuführen. Alarm auch bei der Lehrstellensuche: Die künftigen Lehrlinge bringen oft die nötigen Voraussetzungen besonders in der Rechtschreibung und in der Sozialkompetenz nicht mehr mit.

Fazit:

Die Schule muss einem leistungsorientierten Lehrauftrag nachkommen und sich den entwicklungspsychologisch bedingten Herausforderungen stellen können. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden sind wir gefordert, ihr ein brauchbares Instrument zur Bekämpfung von destruktivem Verhalten zur Verfügung zu stellen.

Konsequentes Zigaretten-, Alkohol- und Drogenverbot an den Schulen

Wir, die SVP Frauen, sind sehr besorgt über die Entwicklung hinsichtlich der legalen und illegalen Drogen an unseren Schulen. Die Klagen über Schülerinnen und Schüler, die beduselt zum Unterricht erscheinen, häufen sich. Ein regelmässiger Konsum von Cannabis im jugendlichen Alter bewirkt Gleichgültigkeit und kann sich gefährlich weiterentwickeln.

Die Schule ist keine Therapieanstalt und auch keine Ausnüchterungs-, Nachschlaf- und Nachfütterungszelle und darf es auch nicht werden. Unsere Lehranstalten müssen Massnahmen ergreifen können, zum Schutz unserer Kinder und für ein optimales Lehr- und Lernfeld für unsere nachfolgende Generation.

Fazit:

Eine Legalisierung von Cannabis muss unbedingt verhindert werden. An den Schulen muss dringend das Verbot von legalen und illegalen Drogen durchgesetzt werden. Zudem gilt es, die individuellen Ursachen zu beseitigen.

Die Asyl- und Ausländerpolitik muss auf die Möglichkeiten und Bedürfnisse der Schweiz ausgerichtet sein

Ein überdurchschnittlich hoher Anteil fremdsprachiger Kinder an unseren Schulen bringt zwangsläufig entsprechende Probleme.

Für die fremdsprachigen Kinder müssen Sonderklassen geführt werden, deren Lehrprogramm auf die Integration im normalen Schulbetrieb ausgerichtet ist.

Ansonsten behindern sie den Unterricht derart, dass die Lehrpläne nicht eingehalten werden können. Die Lehrkräfte können sich zuwenig den einzelnen Kindern annehmen. Zwangsläufig sinkt das Bildungsniveau. Ein Zustand, an dem alle Beteiligten zu leiden haben. Nicht zuletzt sind gerade deshalb gewalttätige Auseinandersetzungen die Folge davon.

Ein besonderes Augenmerk muss dem Familiennachzug gelten. Eltern lassen oft die Kinder im Heimatland zurück, z.B. bei den Grosseltern. Diese Kinder gelten in ihren Dörfern als kleine Könige, ihre Eltern arbeiten in der Schweiz und schicken Geld nach Hause.

Kommen diese Kinder nun als Halbwüchsige in die Schweiz, müssen sie sich zuerst integrieren, können die Sprache nicht und sehen sich mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert. Das erzeugt Angst und Verunsicherung und kann wieder zu Gewalt führen. Deswegen sollen ausländische Kinder nur bis zum 12. Altersjahr im Zuge des Familiennachzugs in die Schweiz kommen dürfen. Die Integration verläuft reibungsloser und kommt allen zugute.

Vielerorts bilden ausländische Jugendliche Kleingruppen unter ihresgleichen, die ihnen Geborgenheit und Sicherheit in einem fremden Land bieten sollen, was aber eine Integration erschwert. Sie fühlen sich stark und lassen sich auf Prügeleien ein.

Fazit:

Die fehlgeleitete Asyl- und Ausländerpolitik sowie die einseitig auf Integration ausgerichtete Bildungspolitik verhindert die notwendige Qualität in unserem Bildungswesen und schafft stattdessen ein Gewaltpotential, das eine Integration weitgehend verhindert.

Deshalb treten die SVP Frauen für die reale Senkung des Ausländeranteils ein und fordern die konsequente Bekämpfung des Asyltourismus.

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