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Medienkonferenz vom 11. September 2003

Gewalt: Verschleierung verhindert Ursachenbekämpfung

Seit Jahren nimmt die Gewalt bei Jugendlichen ständig zu; auch werden die Täter immer jünger. Obschon Statistiken zu den beiden Hauptursachen von Gewalttaten vorliegen, wurden sie bis anhin unter…

Sabina Geissbühler-Strupler, Herrenschwanden (BE)

Seit Jahren nimmt die Gewalt bei Jugendlichen ständig zu; auch werden die Täter immer jünger. Obschon Statistiken zu den beiden Hauptursachen von Gewalttaten vorliegen, wurden sie bis anhin unter Verschluss gehalten. Dies führte leider dazu, dass wegen dieser Wissenslücken auch die Ursachenbekämpfung vernachlässigt wurde. Die Leidtragenden dieser Verschleierungstaktik sind einerseits die Lehrpersonen und Lernenden, andererseits die psychisch oder physisch verletzten Gewaltopfer.

Das erste Tabu sind die ausländischen Gewalttäter, welche ¾ aller Gewalttaten in der Schweiz ausführen. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass nur jeder 5. Einwohner ein Ausländer ist.

Diese Tatsache muss unbedingt zu Massnahmen führen: In den Schulen soll den ausländischen Kindern nicht die Sprache und Kultur des Herkunftslandes vermittelt werden. Vielmehr sollten die finanziellen Mittel für Extraklassen mit Schwerpunkt „Deutsche Sprache“ eingesetzt werden. Denn sobald die Sprachkompetenz verbessert worden ist, können Kinder und Jugendlichen bei Auseinandersetzungen mit Worten argumentieren und müssen nicht mit körperlicher Gewalt reagieren. In der Freizeit sollten diese Schüler die Angebote unserer (Sport-) Vereine nutzen. Erst dann ist eine Integration möglich und sinnvoll.

Das zweite Tabu ist der Drogenkonsum, unter welchem ein Grossteil der Gewalttaten ausgeführt werden. Es ist erwiesen, dass bei Jugendlichen im Alkohol- und Drogenhanfrausch die Hemmschwelle für Gewalttaten massiv sinkt. („Hanfweisheit“: „Alles geht an meinem Arsch vorbei“, gefunden an der „Hanfmesse“ in Bern.)

Deshalb fordern wir SVP-Frauen ein konsequentes Zigaretten-, Alkohol- und Drogenverbot an allen Schulen. Es ist erwiesen, dass Prävention nur in Kombination mit repressiven Massnahmen erfolgreich sein kann. So gaben in einer Studie der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA, Lausanne) 58% der befragten Schüler und 51,5% der Schülerinnen an, kein Cannabis zu konsumieren, „weil es verboten ist.“ Auch würde einem Lehrling eine Busse von 200 Fr sicher Eindruck machen, so dass er sich einen weiteren Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz zweimal überlegen würde.

Damit unsere Schulen wieder zu echten Bildungsstätten werden, anstatt zu „Reparaturwerkstätten“ zu verkommen, brauchen die Lehrpersonen mehr Kompetenzen, z.B. mit Schulverweisen Verstösse ahnden zu können. Kinder sind in den Schulen nach ihren Fähigkeiten zu fördern. Die Selektion ist dabei wichtig. Der leidige Niveauunterrichtsstress sollte abgeschafft werden. Denn die tägliche Konfrontation mit dem Unvermögen, die gewünschte Leistung zu erbringen, führt unweigerlich zu Aggressionen und Gewalt. Auch sollte die Erziehungskompetenz der Eltern durch Schulungen gestärkt werden. Die antiautoritäre Erziehungsmethode hat versagt; Kinder brauchen Normen und Grenzen.

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