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Referat

Ja zum Tag der Freiheit

In den letzten paar Wochen ist einiges passiert. Im Vergleich zum Beginn der Covid-Pandemie sehen wir heute klarer. Vieles hat sich in den letzten zwei Jahren geändert, zum Glück auch zum Guten.

Folgendes sind die Fakten:

  • Die Omrikon-Variante ist hochinfektiös, nimmt aber einen harmlosen, milden Verlauf. Auch Bundesrat Alain Berset hat festgehalten, dass eine Erkrankung mit dem Coronavirus bei Geimpften inzwischen «weniger Komplikationen auslöst und besser heilbar ist – etwa wie eine Erkältung oder eine Grippe».
  • Wir wissen heute, dass rund die Hälfte der gemeldeten Covid-Fälle in den Spitälern – etwa an den Unikliniken von Genf und Zürich – gar nicht wegen Covid hospitalisiert war. Die Spitaleinweisung geschah aus anderen medizinischen Gründen.
  • Wir haben sinkende Belegungszahlen auf den Intensivstationen. Selbst in grossen Kantonsspitälern gibt es erfreulicherweise nur noch ganz wenige Covid-Patienten, die beatmet werden müssen. Von einer Überlastung der Spitäler kann keine Rede mehr sein.
  • Bundesrat Berset hat damals im Schweizer Fernsehen gesagt: «Mit dem Zertifikat kann man zeigen, dass man nicht ansteckend ist.» Heute wissen wir, dass auch ein Zertifikat nicht vor der Ansteckung schützt.
  • Bus-Chauffeure tragen wegen Atemnot und aus Gründen der Sicherheit keine Schutzmasken, was ich gut verstehe. Nur: Wieviel schädlicher ist denn diese Atemnot für unsere Schulkinder, die jetzt seit eineinhalb Jahren Masken tragen müssen – und dies erst noch im Wachstumsalter. Und ich leide im Fitness-Center mit der vorgeschriebenen Maske auch an Atemnot.

Aufgrund dieser Fakten ruft die SVP Schweiz den Bundesrat auf, die Massnahmen sofort aufzuheben, spätestens aber den 2. Februar zum «Tag der Freiheit» zu erklären. Die Menschen sollen selbstverständlich weiterhin impfen und boostern, wenn immer möglich Abstand halten und Hände waschen. Aber spätestens ab dem «Tag der Freiheit» vom 2. Februar muss es vorbei sein mit Zertifikatspflicht im Inland, Home-Office-Pflicht, Quarantänepflicht, Maskentragplicht und überhaupt mit sämtlichen einschränkenden Corona-Massnahmen.

Wir sind zuversichtlich, dass auch der Bundesrat merkt, dass jetzt die Zeit gekommen ist, die Bevölkerung, die Wirtschaft und all die betroffenen KMUs wieder in die Freiheit zu entlassen. In diesem Sinne freuen wir uns auf den «Tag der Freiheit» vom 2. Februar 2022!

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