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JA zum Wohneigentum, JA zu «Eigene vier Wände dank Bausparen»

Die neue Studie beweist, dass im Kanton Basel-Landschaft, der als einziger Kanton bereits ein Bausparmodell kennt, 71% aller Bausparenden über ein steuerbares Einkommen von unter 100‘000 Fr…

Für den Mittelstand
Die neue Studie beweist, dass im Kanton Basel-Landschaft, der als einziger Kanton bereits ein Bausparmodell kennt, 71% aller Bausparenden über ein steuerbares Einkommen von unter 100‘000 Fr. verfügen. In diese Kategorie fallen 85% aller Steuerpflichtigen des Kantons. Das Bausparen wird insbesondere von Familien mit Kindern in Anspruch genommen, sie machen 44% aller Bausparer aus. 38% der Bausparer sind ledig und 18% verheiratet ohne Kinder. Über 50% der Bausparer verfügen über kein steuerbares Vermögen, weitere 23% weisen ein steuerbares Vermögen unter 100’000 Fr. aus.

Zusätzliche Steuereinnahmen
Die Studie belegt auch, dass durch das Bausparen pro Jahr zusätzlich 1’220 – 1’260 Wohneinheiten nachgefragt werden. Dies generiert für die Schweiz eine Bruttowert-schöpfung von jährlich 500 – 600 Mio. Fr. und eine Beschäftigungswirkung von rund 4’600 – 5’500 vollzeitäquivalenten Stellen. In anderen Worten, das Bausparmodell Schweiz sichert jährlich ca. 5’000 Stellen. Der Bund kann mit Mehreinnahmen von 22-26 Mio. Fr. pro Jahr rechnen. Sämtliche Kantone und Gemeinden haben zusammengenommen Steuerausfälle von 6-9 Mio. Fr. jährlich zu tragen. Nicht berücksichtigt sind die zusätzlichen Erträge aus der Grundstückgewinnsteuer. Für die Kantone und Gemeinden resultiert daher eine „rote Null". Die Behauptung, aufgrund der hohen Steuerausfälle durch das Bausparen müssten die Steuern erhöht werden, entbehrt daher jeglicher Grundlage.

Dringend nötig
Der Vorbezug von Geldern aus der 2. oder 3. Säule ist keine echte Wohneigentums-förderung. Altersvorsorge und Wohneigentum sind zwei separate Förderungsziele in der Schweizerischen Bundesverfassung. Es ist nicht richtig, das eine auf Kosten des anderen zu fördern. Wurden die Gelder vorbezogen, ist zudem die Versicherungsleistung im Vorsorgefall reduziert. Der Bundesrat will diese Vorbezugsmöglichkeit nun beschränken. Damit wird das Wenige an Wohneigentumsförderung praktisch zunichte gemacht. Das Resultat ist, dass die Schweiz eine äusserst tiefe Wohneigentumsquote von nur ca. 39% ausweist. Auch mit steigenden Zinsen wird der Erwerb von Wohneigentum wieder erschwert. Umso wichtiger ist es, dass in der Schweiz das Bausparen eingeführt wird.

Wichtig für Wohneigentümer
Die Vorlage richtet sich an Mieter, bietet aber auch Wohneigentümern Vorteile. Von diversen Seiten wird versucht, das Eigentum zu beschränken oder es vermehrt zu besteuern. Sei es in der Raumplanung, dem Mietrecht oder beim Gläubigerschutz. Um diesen Angriffen Stand zu halten, ist ein breit gestreutes Eigentum unabdingbar. Das Bausparen erleichtert auch künftigen Generationen den Erwerb von Wohneigentum und animiert die Jungen zum Sparen.

 

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