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Referat
Medienkonferenz vom 21. Mai 2007

Neue Wege der politischen Werbung

Hier im Anflug- und Startbereich des Flughafens Zürich-Kloten werden in den nächsten Monaten Millionen von Flugpassagiere mit dem SVP-Logo empfangen oder verabschiedet. „SVP: Mein Zuhause – unsere Sch

Hier im Anflug- und Startbereich des Flughafens Zürich-Kloten werden in den nächsten Monaten Millionen von Flugpassagiere mit dem SVP-Logo empfangen oder verabschiedet. „SVP: Mein Zuhause – unsere Schweiz„ ist auf einem grossen Feld Nahe der Gemeinde Höri zu lesen. Die Feldwerbung ist ein weiteres Werbemittel, das unsere Partei im Wahlkampf 2007 einsetzt.

Unsere Delegiertenversammlung hat bekanntlich ein ehrgeiziges Wahlziel verabschiedet: 100’000 neue Wählerinnen und Wähler will die SVP im Herbst dazu gewinnen. Das Ziel ist nicht Selbstzweck, sondern dringend notwendig, um die eidgenössische Politik weiter zu verbessern. Wenn die vereinigte Linke, also die Sozialdemokraten und die Grünen die Wahlen gewinnen sollten, geht die Schweiz kaputt. Es gibt dafür nicht nur Meinungen, sondern auch Fakten. Denken sie an die Verdreifachung der Bundesschulden, die neuen und ständig steigenden Steuern, Gebühren und Abgaben, an neue und weiter ausgebaute Sozialwerke, der Missbrauch der Asyl- und Ausländerpolitik, die Plünderung der Invalidenversicherung usw. Der erstarkten SVP mit zwei Bundesräten ist es gelungen, in praktisch allen Bereichen eine Kehrtwende herbei zu führen.

Bei den Wahlen 2007 muss dieser Trend weiter verstärkt werden. Wählerinnen und Wähler müssen wissen, dass unsere Schweiz kaputt geht, wenn Rot/Grün die Wahlen gewinnt. Dann werden positive Verbesserungen zunichte gemacht. Diese Botschaft an den Mann und an die Frau zu bringen, dürfte die Kunst des Wahlkampfes sein. Die kantonalen Wahlen haben es erneut bewiesen: Wer Wähler mobilisieren kann, wer aufzeigen kann, dass die Teilnahme an den Wahlen einen Nutzen bringt, hat Chancen, die Wahlen zu gewinnen. Damit sind Erstwähler und bisherige Nichtwähler für alle Parteien interessant. Dass man daneben um junge urbane Frauen buhlt, ist wohl eher ein Hahnenkampf älterer Parteistrategen.

An der Basis für die Basis
Analysen über die Berichterstattung in den Medien haben gezeigt, dass eine klare politische Botschaft immer weniger genügt, damit darüber berichtet wird. Im Schnitt über 50 Prozent der Berichte und der Wahrnehmung ist heute die Art und Weise, wie eine Partei kommuniziert und Werbung betreibt. Leider verliert die prägnante politische Botschaft zunehmend an Bedeutung. In der politischen Werbung geht es also immer mehr darum, gute Inhalte und klare politische Botschaften so zu „verpacken“, dass sie beim Publikum ankommen. Dazu genügen sterile Werbebotschaften auf Hochglanzpapier nicht mehr. Die Politik muss glaubwürdig und nahe bei den Leuten sein. Sie muss motivieren und zum Mitmachen anregen. Politische Inhalte und Werbebotschaften müssen mobilisieren, weil man mit der Wahlteilnahme etwas ändern will. Die SVP führt daher einen Wahlkampf an und mit der Basis. Alle Parteimitglieder sollen helfen, das Ziel von 100’000 zusätzlichen Wählern zu erreichen. Sie sollen im Schneeballprinzip dafür sorgen, dass unser Schweiz gestärkt und nicht durch Rot/Grün kaputt gemacht wird.

Neue Werbemittel der SVP
In diesen Tagen erhalten alle rund 100’000 SVP Mitglieder und bekennenden Sympathisanten einen persönlichen Brief von uns. Der Brief enthält unsere Broschüre mit Schweizerkreuz, die Wahlplattform. Im Brief werden die Mitglieder und Sympathisanten aufgefordert, je einen Neuwähler oder eine Neuwählerin zu suchen und diese zu melden. Wir werden Nachfassen und sind gespannt auf die entstehenden Kettenreaktionen.

Den Kontakt mit der Basis haben wir in Zürich mit rund 100’000 Telefonanrufen getestet. Die Auswertung war überaus positiv. Die Wahlbeteiligung und die Befolgung unserer Parolen waren in den durch uns getesteten Gemeinden deutlich höher. Die Detailzahlen behalten wir für uns, um weitere Aktionen ungestört vorzubereiten. Ebenfalls als erste Partei hat die SVP vor einen Jahr in offenes Diskussionsforum im Internet in Betrieb genommen. Dieses verzeichnete bis heute 800’000 Zugriffe. Wir registrieren täglich gegen 200 neue Diskussionsbeiträge im Internet-Forum. Eine geschlossene Internet-Community und ein Chat stehen ebenfalls schon seit einem Jahr zur Verfügung. Immer häufiger erhalten wir von den Teilnehmenden im Diskussionsforum wertvolle Hinweise, Links und Fakten, gerade etwa über die EU, über festgestellte Missbräuche der IV sowie über den Islam in der Schweiz. Das Internet wird eine grössere Bedeutung erhalten und wir werden unsere Erfahrungen laufend einfliessen lassen. Schliesslich ist auch Geissbock Zottel, unser Glücksbringer – obwohl er erst fünf offizielle Auftritte hatte – zu einer Kultfigur geworden. Wo immer man hinkommt – auf der Strasse oder in der Chefetage – lautet eine erste Frage: „Wie geht es Zottel?“. Verraten kann ich Ihnen schon heute, dass wir mit Zottel im Wahlkampf noch grosses vorhaben.

Feldwerbung
Heute präsentieren wir Ihnen als erste Partei die Feldwerbung. Der Konnex zwischen der SVP und Werbung auf Feldern liegt auf der Hand, ist die SVP doch die Partei der schweizerischen Landwirtschaft. Interessant wird sein, wie andere Akteure das zu verhindern oder zu kopieren versuchen. Die Art der Werbung passt zu uns. Auch wir wachsen auf gesundem Boden, auch die SVP ist verwurzelt und mit dem Land und der Natur verbunden. Unsere Leute wissen, dass der Wandel in der Natur eine Konstante und nicht die Ausnahme ist.

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SVP Nationalrat (ZH)
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