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Referat

Würdigung von Ueli Maurer

Wer bei der SVP ein Amt übernimmt kann nicht mit schwülstigen Gratulationen rechnen. Wenn einer das Amt richtig ausübt, wird er nicht mit Lob überschüttet. Wer aber in und für die SVP 12 Jahre…

Wer bei der SVP ein Amt übernimmt kann nicht mit schwülstigen Gratulationen rechnen. Wenn einer das Amt richtig ausübt, wird er nicht mit Lob überschüttet. Wer aber in und für die SVP 12 Jahre gearbeitet und einen solchen Leistungsausweis vorlegen kann wie Ueli Maurer, der hat nicht nur Lob und Dank verdient, sondern auch Anerkennung.

In den letzten zwölf Jahren hat eine Partei – die SVP – die politische Landschaft der Schweiz geprägt.

Und ein Mann hat diese Partei ganz wesentlich geprägt: Ueli Maurer.
Wenn sich in der Schweiz etwas in einer konservativen Wende zum Besseren verändert hat, so ist dies zu einem nicht geringen Teil das Verdienst von Ueli Maurer.

Arbeit und Lasten
Dieser Erfolg hat sich nicht von selbst eingestellt: Er wurde hart erarbeitet, erkämpft und erstritten.

Wir erinnern uns, wie Ueli Maurer damals – 1996 am Beginn seiner Präsidententätigkeit – von den Medien – von den staatlich finanzierten bis hin zu den halbfinanzierten – von der NZZ bis zur WOZ, mit Hohn und Spott überschüttet wurde.

Er wurde als Marionette hingestellt, mit Beleidigungen erniedrigt, so dass er bei einer Diskussionssendung von Roger Schawinskis Tele 24 die Runde – zu Recht – verlassen hatte.

Aber lassen wir das: Dies liegt weit zurück; die Spötter von damals sind längst zu frustrierten Wadenbeisser geworden, die ohnmächtig an den Erfolgen unseres erfahrenen langjährigen Präsidenten herumkritteln. Der Spott dieser Leute wurde abgelöst durch Neid und Missgunst. Gibt es eine höhere Auszeichnung für einen Politiker, als wenn den Spöttern das Lachen vergeht?

Charisma und Engagement
Ueli Maurer kämpfte von Anbeginn mit Charisma und Engagement, offen, engagiert und direkt. Das ist glaubwürdig und überzeugend.

Er hat dieses Amt gelebt.

Mit seiner Hingabe hat er an den Tag gelegt, was man Bürgersinn, helvetisches Arbeitsethos, Patriotismus und ehrenamtliche Miliztätigkeit nennen darf:

Arbeiten, Aufstehen und Einstehen. Nicht für die Eigeninteressen, nicht für Prestige, sondern für die Überzeugung, für Volk und Heimat. Ueli Maurer hat nicht von der Politik sondern für die Politik gelebt.

Profiliert
Diese geradlinige Art machte Ueli Maurer bald zu einem der profiliertesten Politiker der Schweiz. Er ist kein Schönredner, aber ein hervorragender Rhetoriker.

In zahlreichen präzisen und konzisen Stellungnahmen verwesentlichte Ueli Maurer schwierigste Sachverhalte auf das Grundsätzliche.

Er hat Stand gehalten. Sowohl gegenüber den direkten politischen Gegnern als auch gegenüber den medialen Scharfrichtern.

Wenn er es für richtig hielt, ist er angetreten. Nach dem Zeitgeist hat er nicht gefragt.

Primitivste Übergriffe musste er erdulden: Drohungen, verschmierte Hausfassaden, zerstochene Autopneus. Sogar die Familie wurde zum Angriffsziel. Bewusst wollte man auch das Letzte, worin ein exponierter Politiker Ruhe und Erholung findet, – das Familienleben – zerstören.

Ueli Maurer hat das stillschweigend ertragen; im Gegensatz zu andern Politikern anderer Parteien war es ihm fremd, mit solchen Vorfällen hausieren zu gehen und für sich Mitleid zu erbetteln.

Knochenarbeit
Ueli Maurer hat die Knochenarbeit nie gescheut. Er hat in langen Tagen und kurzen Nächten für die Partei gechrampft. Einen grossen Teil der Medienkontakte lief direkt über ihn und sein Handy.

Ebenso ein grosser Teil der Basiskontakte.

In Ueli Maurers Zeit wurden hunderte von Ortssektionen gegründet.

In seiner Amtszeit wurde die SVP in Kantonen zur stärksten Partei, in denen sie bei Amtsantritt kaum existierte.

Immer wieder reiste er zu Sektionen, um Schwierigkeiten auszuräumen, um Konflikte zu schlichten, um zu integrieren und zu motivieren.

Leistungsausweis
Der Leistungsausweis ist am Erfolg zu messen.
Der Erfolg der SVP, der Ueli Maurer vorstand, ist Ueli Maurers Leistungsausweis. Politisch fällt Ueli Maurers Amtszeit in eine Zeit in welcher es gelungen ist, immerhin einige der verhängnisvollsten Tabubereiche aufzubrechen: Ich denke an die Ausländerkriminalität, den Asyl- und Sozialmissbrauch, die Verschleuderung von Steuergeldern, der sinnlose aussenpolitische Aktivismus.

Es ist die Zeit, da die SVP die Themen gesetzt hat und leider die Lösungen nur deshalb verhindert wurden, indem die Linke, die Mitteparteien, die Medien und die Verwaltung als Blockade-Allianz gegen die SVP angetreten sind. Das hat die SVP gestärkt, weil sie stand hielt.

Wahlen 2007
Der letzte Sieg bei den Wahlen vom Herbst 2007 war historisch. Er steht am vorläufigen Schluss einer ganzen Reihe von Erfolgen.

Ueli Maurer liess sich dadurch nicht blenden: Er rief sofort ernüchtert zur Arbeit.

Ueli Maurer, Dein Wirken war vorbildlich, über Deinen weiteren Einsatz in der Politik freuen wir uns, Dir sei hier Dank gesagt nicht nur im Namen der Schweizerischen Volkspartei, sondern des Vaterlandes!

 

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