Mitmachen
Vernehmlassung

Änderung des Entsendegesetzes

Die SVP lehnt die Änderungen des Entsendegesetzes entschieden ab. Die permanent proklamierte Notwendigkeit für Revisionen im Bereich der flankierenden Massnahmen unterstreicht sogar deren Ineffizienz. Zudem würden die vorgeschlagenen Änderungen des Entsendegesetz einen weiteren Ausbau der Bürokratie zu Lasten der Unternehmen mit sich ziehen. Nur eine eigenständige Steuerung der Zuwanderung im Sinne einer Umsetzung der vom Volk angenommenen Masseneinwanderungsinitiative erlaubt es, die Arbeitnehmer effizient vor Lohndumping zu schützen.

Das Lohndumping durch EU-Ausländer nimmt nach wie vor seinen Lauf, unabhängig davon, dass gewisse Kantone Mindestlöhne als sozialpolitische Massnahme eingeführt haben. Gleichzeitig entfalteten die vielen Kontrollen (41’305 Kontrollen im 2019), welche das Mindestkontrollziel von 35’000 Kontrollen bei weitem übertrafen, kaum Wirkung. Dass sich beispielsweise Grenzgänger aus Italien mit 30% weniger Lohn als Schweizer zufriedengeben, ist auch im 16. Bericht des Observatoriums zum Freizügigkeitsabkommen Schweiz-EU untermauert.

Die stetig anhaltende und unkontrollierte Zuwanderung führt zu immer mehr Kontrollen und Kosten für alle Beteiligten. Auch die Änderung des Entsendegesetzes würde zu einem weiteren Ausbau der Bürokratie zu Lasten der Schweizer Unternehmen führen. Der Bund musste für das Jahr 2019 mehr als 15 Millionen CHF für Inspektoren und paritätische Kommissionen bezahlen. Der Ausbau der flankierenden Massnahmen gleicht vielmehr der Aufblähung eines Polizeistaats, als einem ernsthaften Unterfangen um die Schweizer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor der unbeschränkten Billigkonkurrenz aus dem EU/EFTA-Raum zu schützen.

Die permanenten Änderungsbegehren bei den flankierenden Massnahmen liefern gleich selbst den Beweis, dass diese Massnahmen nicht die herbeigesehnte Wirkung entfalten. Nur eine selbständige Steuerung der Zuwanderung, wie mit der vom Volk angenommenen Masseneinwanderungsinitiative würde es erlauben, das Übel an der Wurzel zu packen und im Bereich des Lohndumpings Nägel mit Köpfen zu machen.

Aus diesen Gründen lehnen wir die Vorlage ab.

Artikel teilen
mehr zum Thema
Parteizeitung
Artikel teilen
29.07.2021, von Marco Chiesa
Die jüngsten Abstimmungserfolge zeigen: Die SVP vertritt die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Das spornt uns an,... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
29.07.2021, von Guy Parmelin
Für den 1. August wünsche ich uns allen drei Dinge. Erstens: Einen guten Zusammenhalt über alle Altersgruppen... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Mensch, Familie, Gesellschaft

Eigenverantwortung statt Bevormundung.

Energie

Für eine Energieversorgung mit Zukunft.

Ausländerpolitik

Zuwanderung auf ein gesundes Mass reduzieren.

Wir sind Heimat

Die Schweiz hat eine eigene Geschichte, sie ist geprägt von ihren Kulturen, von ihren Traditionen, ihren Werten und den Menschen, die hier im friedlichen Miteinander leben.

Internet und Digitalisierung
Für ein freies Internet.
Eigentum stärken - Freiheit stärken

Gegen Enteignung, für den Schutz der Privatsphäre.

Werkplatz Schweiz

Mehr Wirtschaftsfreiheit statt Bürokratie.

Medien

Mehr Vielfalt, weniger Staat.

Sozialwerke

Sozialwerke sichern – Missbräuche bekämpfen.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel.031 300 58 58 – E-Mail:info@svp.ch – PC:30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden