Mitmachen
Vernehmlassung

Änderung von Verordnungen im Veterinärbereich

Die SVP lehnt diese Verordnungsänderungen klar ab. Es ist überflüssig, den Tierschutzbereich, der bereits heute über eine zu hohe Regulierungsdichte verfügt, noch mehr regulieren zu wollen. Wünschenswert wäre vielmehr eine Verschlankung der entsprechenden Verordnungen.

Regelungen hinsichtlich der korrekten Montagehöhe von Sitzstangen für Haushühner, der Mindestanzahl von Tupaias oder der maximalen Temperatur beim Umsetzen bzw. der maximalen Besatzdichte für die Haltung von Forellenartigen und Karpfenartigen drängen die Eigenverantwortung der Normadressaten sehr viel stärker zurück, als es der liberalen Grundhaltung der Schweiz entspricht. Dasselbe trifft auch auf die geplante Schaffung der Funktion von Tierschutzbeauftragten für Tierversuche zu. Gerade bezüglich Tierhaltung und Tierschutz haben Einrichtungen, die solche Versuche durchführen, in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Eine staatliche Pflicht zur Ernennung von Tierschutzbeauftragten führt bei den betroffenen Unternehmen nur zu einem erheblichen administrativen und finanziellen Mehraufwand, dem kein erkennbarer Nutzen gegenübersteht.

Seltsam mutet auch das weitgehende Verbot von Streichelzoos an, handelt es sich hier doch um eine althergebrachte und beliebte Tradition an vielen Veranstaltungen.

Ebenfalls weitreichende und unerwünschte Auswirkungen hätte eine konsequente Anwendung von Art. 103a TSchV: Traditionsreiche Tierauktionen, wie sie etwa an der OLMA stattfinden, würden der Vergangenheit angehören.

Bei manchen der geplanten Restriktionen fragt sich auch schlicht, wie sie mit vernünftigem Aufwand durchgesetzt werden sollen. So bleibt beim vorgesehenen Verbot des anonymen Anbietens von Hunden (Art. 76a TSchV) unklar, wie anonyme Anbieter mit einem der Geringfügigkeit der Sache angemessenen Aufwand identifiziert werden können.

Artikel teilen
Themen
mehr zum Thema
Editorial
Artikel teilen
11.09.2020
Am 27. September 2020 stimmt die Schweiz über das revidierte Jagdgesetz ab. Das ausgewogene Gesetz aktualisiert diverse... mehr lesen
Vernehmlassung
Artikel teilen
10.09.2020
Mit Beschluss vom September 2019 hat das Parlament einer Änderung des Jagdge-setzes zugestimmt und den Bundesrat beauftragt,... mehr lesen
Positionspapier
Artikel teilen
05.09.2020
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Sport

Gut für Körper und Geist.

Bildung

Abgehobene Reformen stoppen, zurück zur praxisorientierten Bildung.

Eigentum stärken - Freiheit stärken

Gegen Enteignung, für den Schutz der Privatsphäre.

Asylpolitik

Asylchaos stoppen.

Ausländerpolitik

Zuwanderung auf ein gesundes Mass reduzieren.

Kultur

Kultur ist keine Staatsaufgabe.

Finanzen, Steuern, Abgaben

Mehr dem Mittelstand, weniger dem Staat.

Armee

Sicherheit für unsere Bevölkerung.

Mensch, Familie, Gesellschaft

Eigenverantwortung statt Bevormundung.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden