Mitmachen
Vernehmlassung

Befristetes Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Vereinigten Königreich von Grossbritannien und Nordirland über die Mobilität von Dienstleistungserbringern

Die SVP äussert sich grundsätzlich positiv zu dem befristeten Abkommen zwischen der Schweiz und Grossbritannien. Mit dem Abkommen wird im Sinne der «Mind the Gap»-Strategie ermöglicht, dass kurzfristige Leistungserbringer nach dem Wegfall des Freizügigkeitsabkommen (FZA) während der Dauer von zwei Jahren ihren vertraglichen Rechten und Pflichten nachkommen. Nach Ablauf des befristeten Abkommen muss aus Sicht der SVP eine alternative und ganzheitliche Lösung, welche die Personenfreizügigkeit ablöst, eingeführt werden. Damit könnte die Schweiz die Zuwanderung wieder autonom steuern.

Das aufgrund des Brexits unter Zeitdruck ausgearbeitete Abkommen erlaubt den Schweizern und Briten eine Weiterführung der kurzfristigen grenzüberschreitenden Dienstleistungen während der Gültigkeit des Abkommens. Dabei können beide Parteien, welche bis maximal 90 Tage innerhalb eines Kalenderjahrs im anderen Land arbeiten, ihre vertraglichen Rechte und Pflichten bis am 31.12.2022 geltend machen. Zusätzlich sichern sich beide Parteien gewisse Berufstitel und die Anerkennung von Qualifikationen zu. Dabei gewährt Grossbritannien den Marktzutritt nur Schweizern mit universitärem und gleichwertigem Niveau.

Das «Raison d’être» des Abkommens muss die Abfederung der negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft wegen dem schnellen Wegfall des FZA zwischen der Schweiz und der EU bleiben. Eine knappe Mehrheit der britischen Dienstleistungserbringer arbeitete 2019 in den Bereichen «Banken, Versicherung und Beratung». Deshalb kann davon ausgegangen werden, dass mehrheitlich qualifizierte britische Arbeitskräfte unter dem SMA in der Schweiz arbeiten.

Nichtsdestotrotz muss die Schweiz die Zuwanderung in all ihren Facetten selbständig steuern können. Darum hat das Schweizer Volk die Initiative gegen die Masseneinwanderung am 9. Februar 2014 angenommen. Die mehr als 1 Million Zuwanderer in den letzten 13 Jahren, sowie eine Netto-Einwanderung in die Schweiz im Corona-Jahr 2020 von mehr als 61’000 Ausländern, sind Auswüchse einer verfehlten Migrationspolitik. Darum ist das vorliegende Abkommen berechtigterweise auf zwei Jahre befristet. Die Gefahr, dass mit diesem Abkommen ein bilateraler Status Quo geschaffen werden könnte, scheint jedoch reell.

Artikel teilen
Themen
mehr zum Thema
Parteizeitung
Artikel teilen
29.07.2021, von Christoph Blocher
Alt Bundesrat Christoph Blocher erklärt, was die von der SVP gezündeten Mahnfeuer bedeuten. Und welche Strategie die... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
04.06.2021
Der Bundesrat will nach dem Verhandlungsabbruch gut Wetter in Brüssel machen und die freiwillige Zahlung der sogenannten... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
26.05.2021
Die SVP nimmt erfreut zur Kenntnis, dass sich der jahrzehntelange Kampf gelohnt hat. Das Institutionelle Abkommen mit... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Bildung

Abgehobene Reformen stoppen, zurück zur praxisorientierten Bildung.

Umwelt

Eine lebenswerte Umwelt für heute und morgen.

Kultur

Kultur ist keine Staatsaufgabe.

Mensch, Familie, Gesellschaft

Eigenverantwortung statt Bevormundung.

Freiheit und Sicherheit

Bedrohte Freiheit verteidigen.

Sozialwerke

Sozialwerke sichern – Missbräuche bekämpfen.

Medien

Mehr Vielfalt, weniger Staat.

Finanzen, Steuern, Abgaben

Mehr dem Mittelstand, weniger dem Staat.

Armee

Sicherheit für unsere Bevölkerung.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel.031 300 58 58 – E-Mail:info@svp.ch – PC:30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden