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Revision der Verordnung des EDI über gentechnisch veränderte Lebensmittel

Die Einführung eines weiteren staatlichen Labels „Produktion ohne gentechnisch veränderte Futterpflanzen“ und der damit verbundene Mehraufwand für Unternehmen und Behörden scheint unter dem Gesichtspunkt des fehlenden Mehrwertes für die Kunden nicht gerechtfertigt zu sein.

Die Einführung eines weiteren staatlichen Labels „Produktion ohne gentechnisch veränderte Futterpflanzen“ und der damit verbundene Mehraufwand für Unternehmen und Behörden scheint unter dem Gesichtspunkt des fehlenden Mehrwertes für die Kunden nicht gerechtfertigt zu sein. Aufwändige Kontrollen, verkomplizierte Verfahren und steigende Bürokratie werden die Folge sein. Eine für den Wettbewerb förderliche Transparenz zu Gunsten des Konsumenten wird damit nicht geschaffen, stattdessen wird sogar eine Täuschung des Kunden befürchtet, da damit zwar ein teilweiser Verzicht gegenüber dem Label „ohne Gentechnik hergestellt“ deklariert werden kann, aber dennoch unscharf bleibt und kaum zu kontrollieren ist. Der Fehlschluss, dass mit einer Angleichung an europäische Normen, mit einer Vereinheitlichung beispielsweise der Beschriftungen und mit einer bürokratischen und technischen Nennung von Mindestanteilen, dem Missbrauch und der Täuschung vorbeugt werden kann, zementiert nur die Überregulierungstendenz im Lebensmittelbereich.

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