Mitmachen
Vernehmlassung

Sachplan Fruchtfolgeflächen (FFF)

Die SVP stimmt der Vorlage im Grundsatz zu. Die beabsichtigte Überarbeitung muss dazu beitragen, dass die besten Landwirtschaftsböden langfristig in ihrer Qualität und Quantität gesichert werden. Fruchtbare Böden, eine funktionierende Landwirtschaft und somit ein möglichst hoher Selbstversorgungsgrad sind von strategischer Bedeutung.

Unter anderem aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte und der gegebenen Topographie, resultiert gemäss Bericht über die Gefährdung der Landesversorgung des BWL eine geringe Ackerfläche pro Kopf. Der kalorienmässige Bruttoselbstversorgungsgrad liegt bei rund 60 %. Die importierte Menge an Nahrungsmittelkalorien ist deshalb pro Person eine der höchsten weltweit.

Wie der Erläuterungsbericht Sachplan FFF unmissverständlich festhält, wird die insgesamt nachgefragte Menge an Nahrungsmitteln durch die Zunahme der Bevölkerung weiter steigen. Das Bundesamt für Statistik geht von einer Bevölkerungszunahme auf 10,2 Millionen Personen bis 2045 aus. Mit dieser Feststellung einhergehend wird eine noch höhere Abhängigkeit von Importen prognostiziert. Daher muss einerseits der masslosen Massenzuwanderung als hauptsächliche Ursache wirksam begegnet werden und anderseits muss die Landesversorgung für die Bevölkerung gesichert werden.

Aus Sicht der SVP ist die Festlegung des Mindestumfangs der FFF auf 438’460 ha ein Schritt in die richtige Richtung. Vor allem im Lichte dessen, dass der Ernährungsplan 90 früher eine Fläche von 450’000 ha dargelegt hat, um die Nahrungsmittelproduktion der Schweiz im Falle fehlender Importprodukte sicherstellen zu können.

Es ist gegenwärtig noch immer unmöglich abschliessend festzustellen, ob die Schweiz überhaupt über die erforderliche Fläche verfügt und ob diese auch tatsächlich geeignet ist, für eine landwirtschaftliche Nutzung im Sinne des Ziels des Sachplans FFF: Die besten Landwirtschaftsböden der Schweiz langfristig in ihrer Qualität und Quantität zu sichern. Bereits aus diesen Gründen lehnt die SVP einen allfälligen Handel der Kantone mit ihren FFF-Kontingenten ausdrücklich ab.

Artikel teilen
Themen
mehr zum Thema
Parteizeitung
Artikel teilen
23.06.2022, von Martin Haab
Wer vor einem Jahr von einer weltweiten Hungerkrise gesprochen hätte, der wäre vermutlich zum Gespött der Nation... mehr lesen
Editorial
Artikel teilen
04.06.2022, von Marcel Dettling
Der Krieg in der Ukraine zeigt uns Schweizern wieder einmal deutlich, wie abhängig uns die verfehlte Politik... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
25.05.2022
Der September steht ganz im Zeichen der Sicherung der Schweizer Zukunft. Der Bundesrat hat heute entschieden, dass... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Sozialwerke

Sozialwerke sichern – Missbräuche bekämpfen.

Wir sind Heimat

Die Schweiz hat eine eigene Geschichte, sie ist geprägt von ihren Kulturen, von ihren Traditionen, ihren Werten und den Menschen, die hier im friedlichen Miteinander leben.

Armee

Sicherheit für unsere Bevölkerung.

Verkehr

Kampf den Staus und Schikanen im Strassenverkehr.

Finanzen, Steuern, Abgaben

Mehr dem Mittelstand, weniger dem Staat.

Internet und Digitalisierung
Für ein freies Internet.
Landwirtschaft

Für eine einheimische Produktion.

Werkplatz Schweiz

Mehr Wirtschaftsfreiheit statt Bürokratie.

Gesundheit

Qualität dank Wettbewerb.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel.031 300 58 58 – E-Mail:info@svp.ch – IBAN:CH83 0023 5235 8557 0001 Y

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden