Mitmachen

Nein zur Verstaatlichung der Kinder

Nein zur Verstaatlichung der Kinder

Kinder sollen den Eltern möglichst früh entrissen werden, um sie in staatlichen Einrichtungen zu erziehen und auszubilden. Dies ist die Stossrichtung eines neuen Verfassungsartikel zur Familienpolitik, über den am 3. März 2013 Volk und Stände zu entscheiden haben.

Kinder sollen den Eltern möglichst früh entrissen werden, um sie in staatlichen Einrichtungen zu erziehen und auszubilden. Dies ist die Stossrichtung eines neuen Verfassungsartikel zur Familienpolitik, über den am 3. März 2013 Volk und Stände zu entscheiden haben. Der gleichmacherische Ansatz führt zur Verstaatlichung von Kindern und Familien und löst Milliardenkosten aus…

Die unsägliche Kinderhüteverordnung, welche der Bundesrat durchdrücken wollte, ist noch in höchst unangenehmer Erinnerung: Grosseltern, Tanten und Paten hätten eine staatliche Erlaubnis (Lizenz) zum Kinderhüten in den eigenen Familien (!) gebraucht. Wegen des geballten Widerstands der Bevölkerung gegen solchen Unfug hat der Bundesrat schliesslich darauf verzichtet.

Obrigkeit bestimmt, was gilt
Doch der neue Verfassungsartikel über die Familienpolitik ist auf dem gleichen Mist gewachsen. Der Bund will praktisch für alle Bereiche der Familien umfassende Kompetenzen. Ämter, Behörden und Politiker sollen in Zukunft entscheiden, was gut und richtig ist für die Familie. Nach dem Giesskannenprinzip wären flächendeckend Kindertagesstätten (Kitas) und Tagesstrukturen bereit zu stellen. Der Verfassungsartikel ermöglicht auch einen Vaterschaftsurlaub oder „familiengerechte" Arbeitszeitmodelle für Unternehmen.

Das alles kann viele Milliarden Franken an Steuergeldern kosten. Genau dieser schrankenlose Sozialausbau hat bereits verschiedene Eurostaaten ins wirtschaftliche Elend geführt. Private Angebote zur familienergänzenden Betreuung sind nach diesem Bundeskonzept in Zukunft nicht mehr gefragt. Der Zweck der Übung ist klar: Alle Kinder sollen fremd betreut werden, ob von den Familien gewünscht oder nicht. So könnte bereits ab den ersten Lebensjahren ein staatlicher Bildungs- und Erziehungsauftrag gemäss „pädagogischem Konzept" durchgesetzt werden.

Staatserziehung als Experimentierfeld
Solche Staatserziehung soll auch der Integration von Kindern aus fremden Kulturkreisen oder bildungsfernen Schichten dienen. Damit würden Kinderkrippen zum landesweiten Experimentierfeld für Bildungs- und Erziehungstheoretiker. Brauchen wir das? Begründet wird der neue Verfassungsartikel mit der angeblich besseren „Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit" sowie mit der seit Jahrzehnten sinkenden Geburtenrate in der Schweiz. Dieses Befürworterargument ist höchst bedenklich. Aus der Geschichte bis in die jüngste Vergangenheit weiss man doch: Staatliche Geburtenförderungsprogramme gehören zu den typischen Massnahmen totalitärer Staaten. In der freiheitlichen und demokratischen Schweiz aber haben sie nichts zu suchen! Hier ist die Familie mit ihrer Eigenverantwortung die Grundlage der bewährten Gesellschaftsordnung. Dafür braucht es keine Vorschriften des Bundes, welche Familienformen förderungswürdig seien und welche nicht.

Beiträge
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Anita Borer, Kantonsrätin, Präsidentin JSVP Kanton Zürich, Uster (ZH) «Reformitis» - ein bereits bekannter Ausdruck für das... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Nationalrat Thomas De Courten, Leiter Wirtschaftsförderung, Vater von drei Kindern, Rünenberg (BL) Mit dem Harmos-Fieber hatte die... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Das duale Berufsbildungssystem mit soliden, anspruchsvollen Berufslehren im Mittelpunkt ist das bewährte Mittel gegen Jugendarbeitslosigkeit. Es muss... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Nationalrat Pierre Rusconi, Mitglied der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates, Sorengo (TI) Der Bundesrat will die Schweiz in... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Nationalrätin Nadja Pieren ist diplomierte Kleinkinderzieherin und hat von 2004 - 2006 die Ausbildung zur Führungsfachfrau (SVF)... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Michèle Blöchliger, Mutter von drei Kindern, Berufsfrau, lic. iur. Rechtsanwältin, Landrätin, Hergiswil (NW) Mit einem neuen Familienartikel... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Oskar Freysinger, Gymnasiallehrer, lic. phil. I, Vater von 3 Kindern, Nationalrat, Savièse (VS) Nichts gegen die Institution... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Philipp Stauber, Unternehmer, Lausanne (VD) Am 27. September 2009 wurde ein neuer Familienartikel in die Kantonsverfassung des... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Judith Uebersax, Sattel (SZ), Mutter von drei Kindern, Geschäftsführerin SWISS LINK Personal AG, Freienbach (SZ) Wer wenigstens... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Das Extrablatt hat dazu Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv interviewt... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Hans Uhlmann, a. Ständerat, Jahrgang 1933, Bonau (TG) mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Gespräch mit der Berner SVP-Nationalrätin und jungen Mutter Andrea Geissbühler über falsch verstandene Familienförderung... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Ständerat Roland Eberle, ehemaliger Finanzdirektor Kanton Thurgau, Weinfelden (TG) Masslos übertriebene Millionengehälter und überbordende Bonibezüge gewisser „Spitzenleute"... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Nationalrat Jean-François Rime, Präsident Schweizerischer Gewerbeverband Am 3. März 2013 stimmen wir über die Revision des Raumplanungsgesetzes... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
mit Werner Messmer, alt Nationalrat FDP/TG Präsident Schweizerischer Baumeisterverband SBV mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Die vorliegende RPG-Revision führt zu massiven Staatseingriffen, zu einer neuen Regulierungsflut und zu inakzeptablen Eingriffen ins Privateigentum. mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
"Die zunehmende Einwanderung führt zu einem rasanten Bevölkerungswachstum: Die Schweiz zählt heute bereits 8 Mio. Menschen." mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
29.11.2013
Die Schweiz eifert in vielen Bildungsreformen einmal mehr dem Ausland nach, obwohl wir mit unserem dualen System,... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
17.10.2013
Bereits 1848 bei der Formulierung einer neuen Bundesverfassung war die Volkswahl des Bundesrates ein Thema. Die damalige... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
17.10.2013
Christoph Blocher, Nationalrat und a. Bundesrat, Vater von vier erwachsenen Kindern, Herrliberg (ZH) Die Schweiz hat nicht... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
17.10.2013
Jacqueline Kolly, Bäuerin, Mutter von sechs Kindern, Corbières (FR) mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
17.10.2013
Joel Thüring, 29 Jahre, Basel, Unternehmer und SVP-Grossrat (BS) mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
17.10.2013
Silvia Blocher, ausgebildete Primarlehrerin, Mutter von vier erwachsenen Kindern und Grossmutter von 8 Enkelkindern, Herrliberg (ZH) Seit... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
17.10.2013
Markus Somm, Chefredaktor BAZ, Vater von fünf Kindern Ohne dass dies jemandem aufgefallen wäre, haben Parlament und... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
17.10.2013
Die Unterstützung der Familien muss bedarfsgerecht und vor Ort gelöst werden. Eine vom Bund staatlich verordnete Familienpolitik... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
16.10.2013
Neujahrsansprache von Bundespräsident Ueli Maurer Wenn wir als Gemeinschaft Schweiz zurückschauen und Ausblick halten, dann haben wir... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
16.10.2013
Ariane Doyen, Lehrerin/Psychopädagogin, verheiratet und Mutter von vier Kindern, Flantey (VS) Unter dem Vorwand der Chancengleichheit werden... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
16.10.2013
Thomas Burgherr mit Vorarbeiter Martin Lieb. Die Berufslehre darf gegenüber der Maturität und Fachhochschulen nicht vernachlässigt werden.... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
16.10.2013
Andrea Hiestand, Primarlehrerin (4. Klasse), Jahrgang 1982, wohnhaft in Winterthur Die Meinungen im schweizerischen Politfeld sind weit... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
16.10.2013
Eine Volksschule, in der fast alle Kinder in der integrativen Klasse ihren Platz finden, scheint für viele... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
01.02.2013, von Yvan Perrin
Die Volkswahl des Bundesrates stärkt die Volksrechte und schränkt die Macht der Classe politique ein. Es ist... mehr lesen
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden

Sind Sie bereit, sich für eine sichere Schweiz in Freiheit zu engagieren?

Mach mit - Wahlerfolg sichern

Engagiere dich mit uns:

Meine Zeit für eine freie und

sichere Schweiz