Mitmachen

Mobility Pricing und mittelalterliche Wegzölle:...

Mobility Pricing und mittelalterliche Wegzölle: Abzockerei mit grünem Mäntelchen

2018 waren in der Schweiz 6,1 Millionen motorisierte Strassenfahrzeuge immatrikuliert (ohne Töffli). Das entspricht einer Zunahme von 33 Prozent innert 18 Jahren. 2018 wurden rund 26’000 Staustunden registriert. Das sind doppelt so viele wie 2009. Die direkteste Folge der Masseneinwanderung von einer Million Menschen innert 13 Jahren ist der drohende Kollaps des schweizerischen Strassennetzes.

Wegen den vielen Staustunden werden in Bern viele Massnahmen diskutiert. Die meisten führen unter dem Deckmantel des Umweltschutzes zu noch mehr Abzockerei und Bevormundung der Autofahrer. Mit dem sogenannten Mobility Pricing möchten die Politiker in Bern «Verkehrsspitzen auf Strassen und Schienen glätten» und die «bestehende Infrastruktur besser auslasten».

Höhere Gebühren für die Nutzung der Strassen
Links-grüne versuchen, den Leuten einmal mehr übers Portemonnaie ein neues Mobilitätsverhalten aufzuzwingen. Wer die Strassen oder die Schienen häufiger nutzt, soll mehr bezahlen. Stosszeiten werden teurer als Randzeiten, um die Menschen zu Home-Office, späterem oder früherem Arbeitsbeginn oder anderen Schulzeiten zu zwingen.

Da ein Grossteil der Bevölkerung nicht die Möglichkeit hat, die Arbeitszeit, den Wohnort und den Arbeitsort frei zu wählen respektive ständig zu verlegen und damit die Lebensweise den staatlichen Konzepten anzupassen, bedeutet «Mobility Pricing» für die meisten Leute schlicht und einfach zusätzliche Abgaben.

SP und Grüne wollen das Reisen auf Strasse und Schienen verteuern
Wenn es nach dem Willen von SP und Grün geht, gäbe es wohl eine Abgabe von 6-8 Rappen pro Strassenkilometer sowie eine Preisverdoppelung während der Stosszeiten auf stark frequentierten Abschnitten. Bei der Bahn spricht man sogar von 20 Rappen Aufschlag pro Schienen­kilometer. Grüne planen schon den nächsten Schritt, nämlich «Road Pricing». Wer viel befahrene Strecken nutzt, soll künftig Wegzoll bezahlen, beispielsweise am Eingang zu Städten.

Auch diese links-grünen Ideen treffen vor allem die tieferen Einkommen und das Gewerbe. Besonders betroffen wäre die Bevölkerung in den Land- und Bergregionen, jenen Regionen also, welche bereits heute mit ihren Strassengeldern den öffentlichen Verkehr der Agglomerationen und Städte subventionieren und welche in Zukunft noch mehr für diese bezahlen sollen – ungerechter geht es kaum.

Artikel teilen
über den Autor
SVP Nationalrätin (BE)
Beiträge
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Albert Rösti
Veränderungen beim Klima bereiten derzeit zahl­reichen Menschen Sorge. Links-grüne Ideologen versuchen, diese Situation schamlos auszunutzen, um ihre... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Peter Keller
Mit der Angst vor dem Weltuntergang wurde schon immer Politik gemacht. Umweltschutz ist richtig. Aber die links-grünen... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Adrian Amstutz
Als mein Enkel vor 11 Jahren geboren wurde, hatte die Schweiz eine Bevölkerung von 7,6 Millionen. Heute... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Andreas Glarner
Am liebsten würden linke Kreise den Klimawandel zum Fluchtgrund erklären und auf Kosten der Schweizer Steuerzahler weitere... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Roger Köppel
Roger Köppel, Historiker, Chefredaktor und hervorragender Analyst, spricht im Interview darüber, wie die kommunistisch geprägten Grünen mit... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Die Schweiz trägt ihre Verantwortung in Sachen Umweltschutz. Sie ist Vorreiterin beim Recycling und bei neuen Umwelttechnologien.... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Gemessen werden kann, dass die CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre seit über 150 Jahren stark zunimmt. Treibhausgase bzw.... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Walter Wobmann
Dank der SVP konnten bisher in der Schweiz CO2-Abgaben auf Treibstoffen verhindert werden. Doch Linke und Grüne... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Viele links-grüne Politiker wollen es nicht wahrhaben: Die Strasse ist das Rückgrat unseres Verkehrssystems. 2017 wurden in... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Magdalena Martullo
Die Schweiz braucht Umweltschutzpraktiker und keine ideologischen Theoretiker. Das Ex­trablatt im Interview mit der Chefin der EMS-CHEMIE,... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Franz Grüter
Bei der Green Datacenter AG hat der sorgsame Umgang mit Ressourcen System. mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Diana Gutjahr
Die linken Kreise tun gerne so, als würde der Druck der Strasse Unternehmer zum Umdenken bringen. Das... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Hansjörg Knecht
Mit der Stromversorgung wird es in naher Zukunft eng, der Schweiz droht ein Blackout. Laut Bund ist... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Gewalt gegen Frauen hat einen Namen: Nichtintegrierte! mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Andreas Aebi
Noch nie lebten so viele Menschen in der Schweiz wie heute. Ebenfalls hatten wir noch nie –... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Marcel Dettling
Aus der Region – für die Region: So lautet der bekannte Werbespruch eines Detailhändlers. Wenn sich dies... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Wir alle kennen es: Im Durchschnitt wählt jede dritte Schweizerin, jeder dritte Schweizer die SVP. Und doch:... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Unabhängigkeit, Eigenständigkeit, direkte Demokratie, Neutralität und Föderalismus sind die Staatssäulen, die unsere Vorfahren erschaffen und erkämpft haben... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Jetzt Fragen zu SVP Wahlmaskottchen beantworten und tolle Preise gewinnen. mehr lesen
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden